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Prof. Dr. Jasmin Decristan
(Leitung)

Bettina Sattler
(Sekretariat)

Enkeleta Shtërbani
(Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

 

Dr. Svenja Rieser
(Wissenschaftliche 
Mitarbeiterin)
Elisa Waldhoff
(Wissenschaftliche
Mitarbeiterin)



 

 

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Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

Der Arbeitsbereich „Schulische Interventionsforschung bei besonderen pädagogischen Bedürfnissen“ untermauert die multiperspektivische Ausrichtung des Instituts für Bildungsforschung – Forschung und Lehre sind an der Schnittstelle aus pädagogisch-psychologischen und sonderpädagogischen Themenfeldern angesiedelt.

Die Forschungsfragen des Arbeitsbereichs setzen an den Ebenen Schule und Lehrerprofessionalisierung an und beziehen Wirkungen auf die Unterrichtsgestaltung bis hin zu den Schülerinnen und Schülern in Klassen mit ein. Bei den Wirkungsfragen wird stets auch eine differenzielle Perspektive eingenommen und untersucht, wie Schülerinnen und Schüler, vor allem mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen, im Rahmen von Schule und Unterricht gefördert werden können und inwieweit Professionalisierungsmaßnahmen Entwicklungsprozesse in Schule und Unterricht voranbringen können.

Der methodische Schwerpunkt liegt in der quantitativ-empirischen Bildungsforschung, vor allem im Bereich der Konzeption, Durchführung und Evaluation umfangreicherer Interventionsstudien. Um die Umsetzung (Implementation) und die Wirkungen von Lehr-Lernarrangements eingehender erfassen und verstehen zu können, kommen neben Befragungen auch Videographierungen zum Einsatz.

Als eine wesentliche Gelingensbedingung für Interventionsstudien müssen die Inhalte auch an den Bedarfen der Bildungspraxis ansetzen und die Perspektive der Bildungsakteure (vor allem Lehrkräfte) mit berücksichtigen. In Ergänzung und Erweiterung durch wissenschaftlich erprobte Maßnahmen können hieraus neue, wirksame und praxisrelevante Unterrichtskonzepte entwickelt und evaluiert werden.

Diese Schwerpunkte wollen wir nun im Rahmen des Aufbaus der neu gegründeten Abteilung angehen – sprechen Sie uns bei Fragen oder Interesse an gemeinsamen Aktivitäten gerne an!

Publikationen

2018 / im Druck

Decristan, J. & Hardy, I. (im Druck). Adaptive Unterrichtsmethoden im Kontext heterogener Lerngruppen: Wirkungen im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Grundschule. Beitrag im Tagungsband „Individualisierung von Unterricht: Transformationen – Wirkungen – Reflexionen“ von K. Rabenstein, K. Kunze, M. Martens, T.-S. Idel & M. Proske. Klinkhardt Verlag.

Hartmann, U. & Decristan, J. (im Druck). Learning mechanisms at the boundary of educational research and school practice. Teaching and Teacher Education.

Hasselhorn, M., Decristan, J. & Klieme, E. (im Druck). Individuelle Förderung. In O. Köller, M. Hasselhorn, F. W. Hesse, K. Maaz, J. Schrader, H. Solga, C. K. Spieß & K. Zimmer (Hrsg.), Das Bildungswesen in Deutschland: Bestand und Potenziale. Bad Heilbrunn: UTB/Klinkhardt.

Hondrich, L., Decristan, J., Hertel, S. & Klieme, E. (im Druck). Formative Assessment and motivation: the mediating role of perceived competence. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft.

Stahns, R. & Rieser, S. (2018). Qualität des Leseunterrichts in vierten Klassen in der Grundschule unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit. Ergebnisse der Lehrkräftebefragung von IGLU 2011. Zeitschrift für Grundschulforschung, 11(1), 131–145. doi: doi.org/10.1007/s42278-018-0007-3

Tillmann, K., Sauerwein, M., Hannemann, J. D., Decristan, J., Lossen, K. & Holtappels, H. G. (im Druck). Förderung der Lesekompetenz durch Teilnahme an Ganztagsangeboten? – Ergebnisse der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) zum Zusammenhang von Teilnahme an lesebezogenen Angeboten im Ganztag und Entwicklung der Lesekompetenz. In M. Schüpbach, L. Frei & W. Nieuwenboom, Tagesschulen (S. 289–307). Wiesbaden: Springer VS.

 

2017

Decristan, J., Fauth, B., Kunter, M., Büttner, G., & Klieme, E. (2017). The interplay between class heterogeneity and teaching quality in primary school. International Journal of Educational Research, 86, 109–121. doi:10.1016/j.ijer.2017.09.004

Decristan, J., Hardy, I., Klieme, E., Büttner, G., Hertel, S., Kunter, M., & Lühken, A. (2017). Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht. In U. Hartmann, M. Hasselhorn, & A. Gold (Hrsg.), Entwicklungsverläufe verstehen - Individuelle Förderung wirksam gestalten. Forschungsergebnisse des Frankfurter IDeA-Zentrums (S. 312–326). Stuttgart: Kohlhammer.

Decristan, J. & Jude, N. (2017). Kategorie Schulleistung. In Bohl, T., Budde, J. & Rieger-Ladich, M. (Hrsg.), Studienbuch Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht (S. 109–122). Stuttgart: UTB.

Gräsel, C., Decristan J. & König, J. (2017). Adaptiver Umgang mit Heterogenität im Unterricht. Unterrichtswissenschaft, 45(4), 195–206.

Rauch, D., Decristan, J., Reitenbach, V. & Schastak, M. (2017). Familiäre Sprachnutzung und Leseverstehen von Grundschulkindern mit türkischem Migrationshintergrund. Empirische Pädagogik, Themenheft „Bildung und Integration - Sprachliche Kompetenzen, soziale Beziehungen und schulbezogene Zufriedenheit“ (Hrsg. N. McElvany & A. Sander), 17(4), 374–389.

Schastak, M., Reitenbach, V., Rauch, D. & Decristan, J. (2017). Türkisch-deutsch bilinguale Interaktion beim Peer-Learning in der Grundschule: Selbstberichtete Gründe für die Annahme oder Ablehnung bilingualer Interaktionsangebote. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 20(2), 213–235. doi:10.1007/s11618-017-0735-5

Stahns, R., Rieser, S. & Lankes, E.-M. (2017). Unterrichtsführung, Sozialklima und kognitive Aktivierung im Deutschunterricht in vierten Klassen. In Hußmann, A.; Wendt, H.; Bos, W.; Bremerich-Vos, A.; Kasper, D.; Lankes, E.-M.; McElvany, N.; Stubbe, T. C. & Valtin, R. (Hrsg.), IGLU 2016 Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich. Münster: Waxmann.

 

2016

Decristan, J. & Hartmann, U. (2016). Das Projekt „wissenschaf(f)tpraxis“. Guter Unterricht im Dialog zwischen Bildungsforschung und Schulpraxis. Lernende Schule, 73, 17–19.

Decristan, J. & Jude, N. (2017). Kategorie Schulleistung. In Bohl, T., Budde, J. & Rieger-Ladich, M. (Hrsg.), Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht (S. 109–122). Stuttgart: UTB.

Decristan, J. & Klieme, E. (2016). Bildungsqualität und Wirkung von Angeboten in der Ganztagsschule. Einführung in den Thementeil. Thementeil „Bildungsqualität und Wirkung von Angeboten in der Ganztagsschule“ (Hrsg. J. Decristan & E. Klieme), Zeitschrift für Pädagogik, 62(6), 757–759.

Decristan, J., Kunter, M., Fauth, B., Büttner, G., Hardy, I., & Hertel, S. (2016). What role does instructional quality play for elementary school children’s science competence? –A focus on students at risk. Special Issue “Children at risk of poor educational outcomes” (Eds. M. Kunter, & M. Hasselhorn) of the Journal of Educational Research Online, 8(1), 66–89.

Hartmann, U., Decristan, J. & Klieme, E. (2016). Unterricht als Feld evidenzbasierter Bildungspraxis? Herausforderungen und Potenziale für einen wechselseitigen Austausch von Wissenschaft und Schulpraxis. Sonderheft zu „Empirische Bildungsforschung. Der kritische Blick und die Antwort auf die Kritiker“ (Hrsg. J. Baumert & K.-J. Tillmann), Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 19(1), 179–199. doi:10.1007/s11618-016-0712-4

Klieme, E., Decristan, J., Holtappels, H.G., Stecher, L. & Rauschenbach, T. (2016). Ganztagsangebote unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung. Schulverwaltung Bayern, 39, 196–198. 

Klieme, E., Decristan, J., Holtappels, H.G., Stecher, L. & Rauschenbach, T. (2016). Ganztagsangebote unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung. Schulverwaltung Hessen/ Rheinland-Pfalz, 21, 200–202.

Rieser, S., Naumann, A., Decristan, J., Fauth, B., Klieme, E., & Büttner, G. (2016). On the connection between teaching and learning: Linking teaching quality and metacognitive strategy use in primary school. British Journal of Educational Psychology, 86(4), 526–545. doi:10.1111/bjep.12121

Seiz, J., Decristan, J., Kunter, M. & Baumert, J. (2016). Differenzielle Effekte von Klassenführung und Unterstützung für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund? Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 30(4), 237–249. doi:10.1024/1010-0652/a000186

 

2015

Büttner, G., Decristan, J. & Adl-Amini, K. (2015). Kooperatives Lernen in der Grundschule. In Ch. Huf & I. Schnell (Hrsg.), Inklusive Bildung in Kita und Grundschule (S. 207–220). Stuttgart: Kohlhammer.

Decristan, J., Hondrich, A. L., Büttner, G., Hertel, S., Klieme, E., Kunter, M., Lühken, A., Adl-Amini, K., Djakovic, S.-K., Mannel, S. & Hardy, I. (2015). Impact of additional guidance in science education on primary students’ conceptual understanding. The Journal of Educational Research, 108, 358–370. doi:10.1080/00220671.2014.899957. Impact Factor 2013: 1.282

Decristan, J. & Klieme, E. (2015). Individuelle Förderung und Differenzierung im inklusiven Unterricht. In K. Seifried, S. Drewes & M. Hasselhorn (Hrsg.), Handbuch Schulpsychologie – Psychologie für die Schule (S. 350–359). Stuttgart: Kohlhammer Verlag.

Decristan, J., Klieme, E., Kunter, M., Hochweber, J., Büttner, G., Fauth, B., Hondrich, A. L., Rieser, S., Hertel, S. & Hardy, I. (2015). Embedded formative assessment and classroom process quality: How do they interact in promoting students’ science understanding? American Educational Research Journal, 52(6), 1133–1159. doi:10.3102/0002831215596412doi:10.3102/0002831215596412. Impact Factor 2013: 2.157

Fauth, B., Decristan, J., Rieser, S., Büttner, G. & Klieme, E. (2015). Urteile zur Unterrichtsqualität von Grundschüler/innen: Mehr als „Ich mag meine Lehrerin?. Jahrbuch Grundschulforschung, 20, 157–162.

 

2014

Adl-Amini, K., Decristan, J., Hondrich, A. L. & Hardy, I. (2014). Umsetzung von peer-gestütztem Lernen durch Lehrkräfte im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Grundschule. Zeitschrift für Grundschulforschung, 7(2), 74–87.

Decristan, J. & Klieme, E. (2014). Ziele und Maßnahmen individueller Förderung. In U. Erdsiek-Rave & M. John-Ohnesorg (Hrsg.), Individuell Fördern mit multiprofessionellen Teams (S. 27–30). Schriftenreihe des Netzwerk Bildung. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung.

Decristan, J., Naumann, A., Fauth, B., Rieser, S., Büttner, G. & Klieme, E. (2014). Heterogenität in Schülerleistungen in der Grundschule: Bedeutung verschiedener Leistungsindikatoren und Bedingungsfaktoren für die Einschätzung durch Lehrkräfte. Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 46, 181–190. doi:10.1026/0049-8637/a000115 Impact Factor 2013: 0.727

Fauth, B., Decristan, J., Rieser, S., Klieme, E. & Büttner, G. (2014). Student ratings of teaching quality in primary school: dimensions and prediction of student outcomes. Learning and Instruction, 29, 1–9. doi:10.1016/j.learninstruc.2013.07.001. Impact Factor 2013: 3.079

Fauth, B., Decristan, J., Rieser, S., Klieme, E. & Büttner, G. (2014). Die Qualität von Grundschulunterricht aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und externen Beobachtern: Zusammenhänge zwischen den Perspektiven und Vorhersage von Lernerfolg. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 28, 127–137. doi:10.1024/1010-0652/a000129

 

2013

Rieser, S., Fauth, B., Decristan, J., Klieme, E. & Büttner, G. (2013). The connection between primary school students’ self-regulation in learning and perceived teaching quality. Journal of Cognitive Education and Psychology, 12(2), pp. 138–156. Special Issue, Section Fostering Self-Regulated Learning: Intervention and Integration into Regular Teaching. doi:10.1891/1945-8959.12.2.138

Salzer, S., Streeck, U., Jaeger, U., Masuhr, O., Warwas, J., Leichsenring, F. & Leibing, E. (2013). Patterns of interpersonal problems in borderline personality disorder. The Journal of Nervous and Mental Disease, 201, 94–98. doi: 10.1097/NMD.0b013e3182532b59, Impact Factor 2012: 1.682

 

2012

Büttner, G., Warwas, J. & Adl-Amini, K. (2012). Kooperatives Lernen und Peer Tutoring im inklusiven Unterricht. Zeitschrift für Inklusion, 1-2. (Online unter: http://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion)

 

2011

Hardy, I., Hertel, S., Kunter, M., Klieme, E., Warwas, J., Büttner, G. & Lühken, A. (2011). Adaptive Lerngelegenheiten in der Grundschule: Merkmale, methodisch-didaktische Schwerpunktsetzungen und erforderliche Lehrerkompetenzen. Zeitschrift für Pädagogik, 57, Themenheft Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht (Hrsg.: S. Hertel, J. Warwas & E. Klieme), 819–833.

Hertel, S., Warwas, J. & Klieme, E. (2011). Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht. Einleitung in den Thementeil. Zeitschrift für Pädagogik, 57, Themenheft Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht (Hrsg.: S. Hertel, J. Warwas & E. Klieme), 803–804.

Klieme, E. & Warwas, J. (2011). Konzepte der Individuellen Förderung, Zeitschrift für Pädagogik, 57, Themenheft Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht (Hrsg.: S. Hertel, J. Warwas & E. Klieme), 805–818.

Warwas, J., Hertel, S. & Labuhn, A. S. (2011). Kontextuelle und individuelle Bedingungsfaktoren für den Einsatz von adaptiven Unterrichtsformen im Grundschulunterricht, Zeitschrift für Pädagogik, 57, Themenheft Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht (Hrsg.: S. Hertel, J. Warwas & E. Klieme), 854–867.

Warwas, J. & Kunter, M. (2011). Individuelle Förderung in heterogenen Klassen. Forschung Frankfurt, 29, 14–15.

Warwas, J., Watermann, R. & Szczesny, M. (2011). Zur Validität retrospektiv erfasster Schulformwahlmotive bei Schülerinnen und Schülern an allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien. In C. Tarnai (Hrsg.), Sozialwissenschaftliche Forschung in Diskurs und Empirie (S.87–101). Münster: Waxmann Verlag.

 

2010 und früher

Salzer, S., Leibing, E., Jakobsen, T., Rudolf, G., Brockmann, J., Eckert, J., Huber, D., Klug, G., Henrich, G., Grande, T., Keller, W., Kreische, R., Biskup, J., Staats, H., Warwas, J. & Leichsenring, F. (2010). Patterns of interpersonal problems and their improvement in depressive and anxious patients treated with psychoanalytic psychotherapy. Bulletin of the Menninger Clinic, 74(4), 283–300. Impact Factor 2012: 0.62

Salzer, S., Streeck, U., Jaeger, U., Masuhr, O., Warwas, J., Leichsenring, F. & Leibing, E. (2010). Der Zusammenhang von interpersonalen Subtypen und der Veränderung interpersonaler Probleme am Beispiel stationärer Psychotherapiepatienten. Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, 56(2), 191–206. Impact Factor 2012: 1.15

Warwas, J., Watermann, R., Nagy, G. & Hasselhorn, M. (2009). Zum Einfluss von beruflichen Interessen und Selbstkonzept sowie gewähltem Kursniveau auf Leistungsentwicklungen in Mathematik und Englisch. Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 31(2), 397–418. Online: http://rsse.elearninglab.org/wp-content/uploads/2012/12/SZBW_9.2_Varia_Warwas.pdf

Warwas, J., Nagy, G., Watermann, R. & Hasselhorn, M. (2009). The relations of vocational interests and mathematical literacy: On the predictive power of interest profiles. Journal of Career Assessment, 17(4), 417–438. DOI: 10.1177/1069072709339284 Impact Factor 2011: 1.603

Warwas, J., Watermann, R. & Hasselhorn, M. (2009). Leistungsentwicklungen in Mathematik und Englisch im ersten Jahr an einem Fachgymnasium. Unterrichtswissenschaft, 37(1), 2–16. 

Ernst, S., Warwas, J. & Kirsch-Auwärter, E. (2005). wissenstransform – Wissensmanagement in gleichstellungsorientierten Netzwerken. Münster: Lit-Verlag.

 

 

 

Projekte

 

Laufende Projekte

meRLe – „Förderung der Deutsch-Lesekompetenz durch mehrsprachigkeitssensibles Reziprokes Lehren im Grundschulunterricht“

 

„Adaptivität und Unterrichtsqualität im individualisierten Unterricht“ - Projekt der Robert Bosch Stiftung

 

Abgeschlossene Projekte

BiPeer – „Förderung der Deutsch-Lesekompetenz bilingualer Grundschüler durch Peer-Learning“

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IGEL – „Individuelle Förderung und adaptive Lern-Gelegenheiten in der Grundschule“

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„wissenschaf(f)tpraxis – was ist guter Unterricht?“

Zur Projektseite

 

 

Studentische Forschungsprojekte und Masterarbeiten

Sie können Ihre studentischen Forschungsprojekte bei allen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Lehrstuhls durchführen und schreiben. Ihre Masterarbeit wird in der Regel von promovierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Es werden ausschließlich empirische Forschungsprojekte und Masterarbeiten vergeben. Gerne können Masterarbeiten auf studentischen Forschungsprojekten aufbauen.

Sprechen Sie die grundsätzliche thematische Ausrichtung Ihrer Arbeit immer frühzeitig mit uns ab. Eine empirische Arbeit nimmt mehr Zeit in Anspruch als eine Hausarbeit. Für Masterarbeiten empfiehlt es sich bspw. schon ein Jahr im Voraus mit uns Kontakt aufzunehmen. Bitte beachten Sie, dass studentische Forschungsprojekte erst wieder ab dem Wintersemester 2018/19 betreut werden können.

Eine aktuelle thematische Übersicht für studentische Forschungsprojekte und Masterarbeiten finden Sie im Folgenden:

 

Wie steuern Grundschüler kooperative Lernprozesse?

Start: sofort bis März 2019

Masterarbeit möglich: ja

Betreuung: Svenja Rieser

Anzahl möglicher Forschungsprojekte: 2-4

Projektkontext: „Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten in der Grundschule“

 

Beim kooperativen Lernen müssen Schülerinnen und Schüler neben ihrem eigenen Lernprozess auch das gemeinsame Lernen planen, überwachen und evaluieren. Dies stellt zusätzlich zur inhaltlichen Arbeit eine Herausforderung dar, insbesondere für jüngere Kinder. Damit kooperatives Lernen gelingt, ist es daher wichtig zu wissen, welche Aspekte der Steuerung des gemeinsamen Lernprozesses den Kindern besondere Schwierigkeiten bereitet um gezielte Hilfestellung anbieten zu können. Dieser Frage wird im Projekt „Kooperatives Lernen in der Grundschule“ nachgegangen. Dazu wird auf Daten aus der Studie „Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten in der Grundschule (IGEL)“ zurückgegriffen. Dabei handelt es sich um die Gespräche von Drittklässlern beim kooperativen Lernen, die mithilfe von Diktiergeräten aufgezeichnet und transkribiert wurden.

 

Inhalt/Anforderungen an die studentischen Forschungsprojekte:

Im Forschungsprojekt sollen die vorliegenden Transkripte mithilfe eines Kodiersystems daraufhin ausgewertet werden, wie die Kinder ihren gemeinsamen Lernprozess abstimmen. Hierzu werden Teams aus zwei Studierenden gebildet, die gemeinsam an dem Material arbeiten. Dafür ist zunächst die theoretische Einarbeitung in das Thema anhand zentraler, auch englischsprachiger Literatur notwendig, gefolgt von der detaillierten Auseinandersetzung mit dem Kodiersystem. Dieses wird anschließend auf die Transkripte angewendet und die Übereinstimmung der Kodierer bestimmt. Aufgrund des Gesamtprojektplans sollen die Auswertungen Ende März 2019 abgeschlossen sein. Der Forschungsbericht kann nach Absprache auch später abgegeben werden.

Im Rahmen des Projektes „Kooperatives Lernen in der Grundschule“ können Masterarbeiten vergeben werden. Zeitplan und Anforderungen weichen dabei von denen der Forschungsprojekte ab.

 

Was ist eigentlich „sonstige Mitarbeit“ und wie wird sie bewertet?

Start: sofort bis März 2019

Masterarbeit möglich: ja

Betreuung: Svenja Rieser

Anzahl möglicher Forschungsprojekte oder Abschlussarbeiten: 4-6

Projektkontext: Beurteilung der Sonstigen Mitarbeit


Die sogenannte „sonstige Mitarbeit“ ist in allen Fächern ein bedeutender Bestandteil der Gesamtnote, in einigen Fächern ist sie sogar die einzige Grundlage dafür. Was genau die sonstige Mitarbeit beinhaltet und wie diese Inhalte bewertet werden ist bislang jedoch weitgehend unbekannt. Wir möchten herausfinden, was Lehrkräfte zur sonstigen Mitarbeit zählen und wie sie diese bewerten. Dafür sollen in der aktuellen Projektphase Interviews mit Lehrkräften an unterschiedlichen Schulformen geführt werden.


Inhalt/Anforderungen an die studentischen Forschungsprojekte:

Die Forschungsprojekte bzw. Abschlussarbeiten unterstützen das Projekt, indem Interviews geführt und erste Auswertungen vorgenommen werden. Dabei wird in Teams aus zwei Studierenden gearbeitet. Jedes Team rekrutiert 6 Lehrkräfte an unterschiedlichen Schulen einer Schulform und führt, nach einer entsprechenden Schulung, mit diesen Lehrkräften das Interview durch. Als erste Auswertung sollen Fallzusammenfassungen erstellt werden. Die Durchführung der Interviews sollte aufgrund des Gesamtprojektplans bis Ende März 2019 abgeschlossen sein. Der Forschungsbericht kann nach Absprache auch zu einem späteren Zeitpunkt abgegeben werden.

Im Rahmen des Projektes „Beurteilung der sonstigen Mitarbeit“ können Masterarbeiten vergeben werden. Zeitplan und Anforderungen weichen dabei von denen der Forschungsprojekte ab.

Einstellungen und Erfahrungen im Kontext von Mehrsprachigkeit

Start: sofort bis März 2019

Masterarbeit möglich: nein

Betreuung: Elisa Waldhoff

Anzahl möglicher Forschungsprojekte: max. 4

Projektkontext: „Förderung der Deutsch-Lesekompetenz durch mehrsprachigkeitssensibles Reziprokes Lehren im Grundschulunterricht“ (meRLe)


Das Projekt meRLe erforscht, wie Grundschulkinder der vierten Klasse in ihrer Deutsch-Lesekompetenz weiter gefördert werden können. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Professionalisierung von Lehrkräften zum Thema Mehrsprachigkeit. Im Rahmen von meRLe werden Fortbildungen konzipiert und evaluiert, die darauf abzielen, dass Lehrkräfte Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund erlauben, beim Lernen auch auf ihre Herkunftssprachen zurückzugreifen. Ob die Fortbildungen erfolgreich sind, hängt mitunter von den Überzeugungen und Einstellungen der Lehrkräfte zu Mehrsprachigkeit ab. Wir möchten herausfinden, welche Einstellungen Lehrkräfte zu Mehrsprachigkeit im Klassenraum und in der Schule haben und welche Vorerfahrungen sie im Bereich Mehrsprachigkeit und Mehrsprachigkeitsdidaktik aus ihrer Unterrichtspraxis mitbringen. Dafür sollen in der aktuellen Projektphase Interviews mit Grundschullehrkräften geführt werden.


Inhalt/Anforderungen an die studentischen Forschungsprojekte:

Die Forschungsprojekte unterstützen das Projekt meRLe, indem Interviews mit Grundschullehrkräften erprobt und erste Auswertungen gemacht werden. Dabei wird in Teams bestehend aus zwei Studierenden gearbeitet. Jedes Team rekrutiert 6 Grundschullehrkräfte und führt, nach einer entsprechenden Schulung, mit diesen Lehrkräften das Interview durch. Als erste Auswertung sollen Fallzusammenfassungen erstellt werden. Die Durchführung der Interviews sollte aufgrund des Gesamtprojektplans bis Ende März 2019 abgeschlossen sein. Der Forschungsbericht kann nach Absprache auch zu einem späteren Zeitpunkt abgegeben werden.

 

Einstellungen und Differenzierungskonzepte zum Umgang mit Heterogenität im Grundschulunterricht

Start: sofort bis März 2019

Masterarbeit möglich: nein

Betreuung: Enkeleta Shtërbani

Anzahl möglicher Forschungsprojekte: max. 4

Projektkontext: „Adaptivität und Unterrichtsqualität im individualisierten Unterricht“ (Ada*Q)


Im Projekt Ada*Q wird untersucht, wie individualisierter Unterricht in der Grundschule an den Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises umgesetzt und gestaltet wird. Im Fokus steht die Adaptivität des Unterrichts. Dabei soll erforscht werden, inwieweit Differenzierungskonzepte zu einem produktiven Umgang mit heterogenen Lerngruppen im Grundschulunterricht beitragen können. Ob der Unterricht an den Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler angepasst und individuell gestaltet wird, hängt u.a. auch von den Einstellungen der Lehrkräfte zum Umgang mit Heterogenität ab. Deshalb möchten wir herausfinden, welche Einstellungen Lehrkräfte zu Heterogenität im Unterricht und in der Schule haben und wie sie konkret damit in ihrer Unterrichtspraxis umgehen. Dafür sollen in der aktuellen Projektphase Interviews mit Grundschullehrkräften geführt und ausgewertet werden. 


Inhalt/Anforderungen an die studentischen Forschungsprojekte:

Die Forschungsprojekte unterstützen das Projekt Ada*Q, indem Interviews mit Grundschullehrkräften geführt und erste Auswertungen gemacht werden. Dabei wird in Teams bestehend aus zwei Studierenden gearbeitet. Jedes Team rekrutiert 6 Grundschullehrkräfte und führt, nach einer entsprechenden Schulung, mit diesen Lehrkräften die Interviews durch. Als erste Auswertung sollen Fallzusammenfassungen erstellt werden. Außerdem soll der Interviewleitfaden erprobt und reflektiert werden. Die Durchführung der Interviews sollte aufgrund des Gesamtprojektplans bis Ende März 2019 abgeschlossen sein. Der Forschungsbericht kann nach Absprache auch zu einem späteren Zeitpunkt abgegeben werden. 

 

Was sollte ich vor der ersten Kontaktaufnahme machen?

1. Sollen Sie grundsätzliches Interesse an einem der Themen haben, setzen Sie sich bitte vor dem ersten Sprechstundentermin mit den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens ernsthaft auseinander, um für sich einzuschätzen, ob Sie eine empirische Arbeit schreiben wollen und können.

Eine gute Orientierungsgrundlage ist (frei im Intranet der Universitätsbibliothek Wuppertal verfügbar):

Peters, J. H. & Dörfler, T. (2014). Abschlussarbeiten in der Psychologie und den Sozialwissenschaften. Planen, Durchführen und Auswerten. Hallbergmoos: Pearson, Kapitel 6-8.

2. Zusätzlich sollten Sie in der Lage sein, selbständig empirische Arbeiten in deutscher und englischer Sprache zu recherchieren und durchzuarbeiten. Die Universitätsbibliothek bietet regelmäßig und kostenlos Kurse zur Literaturrecherche und Literaturverwaltung für Anfänger und Fortgeschrittene an: https://www.bib.uni-wuppertal.de/de/kurse.html

 

Wie läuft die Betreuung ab? Welche Bedeutung hat das Kolloquium?

Die Betreuung der Arbeiten erfolgt in der Regel zu den Sprechstundenzeiten. Zur Begleitung findet jedes Semester ein Kolloquium statt. Das Kolloquium ist eine geschlossene Gruppe, das heißt, Sie klären erst die thematische Ausrichtung und Betreuung und nehmen dann auch am begleitenden Kolloquium teil (voraussichtlich montags von 10 bis 12 Uhr).

 

Schritt 1: Vorbesprechung

In einem ersten Treffen geht es zunächst darum, Ihre Ideen/Interessen im Kontext der angebotenen Themen zu besprechen und zu klären, ob wir grundsätzlich für Sie als Betreuerin/Betreuer in Frage kommen. Bitte bereiten Sie sich auf das Treffen vor, in dem Sie sich bereits eingehender damit beschäftigt haben, welche Inhalte Sie grundsätzlich gerne verfolgen möchten und wann Sie das Forschungsprojekt oder die Masterarbeit abgeben wollen.

 

Schritt 2: Forschungsfrage

Für den zweiten Termin bringen Sie ein kurzes Exposé (ca. 1 Seite) mit, das einen ersten Entwurf für Ihre Forschungsfragestellung und wie Sie diese herleiten wollen, ausgewählte Literaturquellen und einen Entwurf für Ihren Zeitplan enthält. Die Formulierung einer wissenschaftlichen Frage ist das Kernelement wissenschaftlichen Arbeitens. Sie sollten sich im Vorfeld eingehend überlegen, wie Sie diese schlüssig aus Theorie und Forschung ableiten können und wie Sie diese so konkretisieren können, dass sie auch durch Ihr Forschungsprojekt/Ihre Masterarbeit beantwortet werden kann. Das Gespräch dient dazu, Ihre Überlegungen und Ihren Zeitplan mit der Betreuerin/dem Betreuer gemeinsam abzustimmen.

Weiterführende Hinweise zur Formulierung der Fragestellung finden Sie in:

Peters, J. H. & Dörfler, T. (2014). Abschlussarbeiten in der Psychologie und den Sozialwissenschaften. Planen, Durchführen und Auswerten. Hallbergmoos: Pearson, S. 49-56. 

Schritt 3: Wissenschaftliches Arbeiten und Begleitung

Die weitere Betreuung der Arbeiten erfolgt in Absprache mit der Betreuerin/dem Betreuer. In jedem Semester wird begleitend ein regelmäßiges Kolloquium für alle Studierenden angeboten, die ihre Arbeit im Arbeitsbereich „Schulische Interventionsforschung bei besonderen pädagogischen Bedürfnissen“ anfertigen. Für das aktuelle Sommersemester 2018 ist dies https://wusel.uni-wuppertal.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=89658&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

Eine Orientierung für das Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten ist (frei im Intranet der Universitätsbibliothek Wuppertal verfügbar):

Peters, J. H. & Dörfler, T. (2015). Abschlussarbeiten in der Psychologie und den Sozialwissenschaften. Schreiben und Gestalten. Hallbergmoos, Pearson.

 

 

Team

Leitung:

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:

 

Sekretariat:

 

Studentische Hilfskräfte:

  • Britta Wenzel
  • Daniel Ottenhues
  • Fabian Freier
  • Giannina Maaß
  • Leonie Gerbersmann
  • Melis Özcan