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Prof. Dr. Jasmin Decristan
(Leitung)

Bettina Sattler
(Sekretariat)

Enkeleta Shtërbani
(Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Dr. Svenja Rieser
(Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Nina C. Jansen
(Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Valentina Reitenbach
(Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

 

Dr. Sarah Sommer
(Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

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Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

Der Arbeitsbereich „Schulische Interventionsforschung bei besonderen pädagogischen Bedürfnissen“ untermauert die multiperspektivische Ausrichtung des Instituts für Bildungsforschung – Forschung und Lehre sind an der Schnittstelle aus pädagogisch-psychologischen und sonderpädagogischen Themenfeldern angesiedelt.

Die Forschungsfragen des Arbeitsbereichs setzen an den Ebenen Schule und Lehrerprofessionalisierung an und beziehen Wirkungen auf die Unterrichtsgestaltung bis hin zu den Schülerinnen und Schülern in Klassen mit ein. Bei den Wirkungsfragen wird stets auch eine differenzielle Perspektive eingenommen und untersucht, wie Schülerinnen und Schüler, vor allem mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen, im Rahmen von Schule und Unterricht gefördert werden können und inwieweit Professionalisierungsmaßnahmen Entwicklungsprozesse in Schule und Unterricht voranbringen können.

Der methodische Schwerpunkt liegt in der quantitativ-empirischen Bildungsforschung, vor allem im Bereich der Konzeption, Durchführung und Evaluation umfangreicherer Interventionsstudien. Um die Umsetzung (Implementation) und die Wirkungen von Lehr-Lernarrangements eingehender erfassen und verstehen zu können, kommen neben Befragungen auch Videographierungen zum Einsatz.

Als eine wesentliche Gelingensbedingung für Interventionsstudien müssen die Inhalte auch an den Bedarfen der Bildungspraxis ansetzen und die Perspektive der Bildungsakteure (vor allem Lehrkräfte) mit berücksichtigen. In Ergänzung und Erweiterung durch wissenschaftlich erprobte Maßnahmen können hieraus neue, wirksame und praxisrelevante Unterrichtskonzepte entwickelt und evaluiert werden.

Diese Schwerpunkte wollen wir nun im Rahmen des Aufbaus der neu gegründeten Abteilung angehen – sprechen Sie uns bei Fragen oder Interesse an gemeinsamen Aktivitäten gerne an!

Publikationen

2021 / in Druck

Stahns, R., Rieser, S. & Hußmann, A. (2021). Zur Passung von Leseförderung und Schülerkompetenzen im Leseunterricht in Deutschland. In S. Gailberger & C. Sappok (Hrsg.) Weiterführende Grundlagenforschung in Lesedidaktik und Leseförderung. (Sprachlich-Literarisches Lernen und Deutschdidaktik Bände (SLLD(B)), Bd. 1, S. 146-165). Bochum: Universitätsbibliothek Bochum. doi: doi.org/10.46586/SLLD.189

Decristan, J. & Dumont, H. (2021). Individuelle Förderung und Differenzierung. In K. Seifried, S. Drewes & M. Hasselhorn (Hrsg.), Handbuch Schulpsychologie (2. vollst. überarb. Auflage) (S. 341–349). Stuttgart: Kohlhammer.

Decristan, J., Kunter, M. & Fauth, B. (2021). Die Bedeutung konstruktiver Unterstützung der Lehrkraft für die soziale Integration von Schülerinnen und Schülern im Mathematikunterricht der Sekundarstufe. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie. doi:10.1024/1010-0652/a000329

Decristan, J., Schastak, M., Reitenbach, V. & Rauch D. (2021). Implementation von Peer Tutoring unter Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 24, 841–860. doi:10.1007/s11618-021-01023-6

Fauth, B., Atlay, C., Dumont, H. & Decristan, J. (2021). Does what you get depend on who you are with? Effects of student composition on teaching quality. Learning and Instruction, 71. doi:10.1016/j.learninstruc.2020.101355

Schastak, M., Decristan, J., Reitenbach, V. & Rauch, D. & (online first). The prevalence of bilingual interaction in peer-learning. International Journal of Bilingual Education and Bilingualism. doi:10.1080/13670050.2020.1835812

Shtërbani, E. & Decristan, J. (im Druck). Kooperation von Lehrkräften an mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichneten inklusiven Grundschulen. Empirische Pädagogik.

 

2020

Decristan, J. (2020). Differenzierung und Adaptivität als zwei Konzepte einer Individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Lern- und Leistungsständen. In C. Fischer, C. Fischer-Ontrup, F. Käpnick, N. Neuber, C. Solzbacher & P. Zwitserlood (Hrsg.), Begabungsförderung, Leistungsentwicklung, Bildungsgerechtigkeit – für alle!. (S. 241–256). Münster: Waxmann. doi:10.31244/9783830990666

Decristan, J., Fauth, B., Heide, E. L., Locher, F. M., Troll, B., Kurucz, C. & Kunter, M. (2020). Individuelle Beteiligung am Unterrichtsgespräch in Grundschulklassen: Wer ist (nicht) beteiligt und welche Konsequenzen hat das für den Lernerfolg? Zeitschrift für Pädagogische Psychologie. doi:10.1024/1010-0652/a000251

Decristan, J., Hess, M., Holzberger, D. & Praetorius, A.-K. (2020). Oberflächen- und Tiefenmerkmale – eine Reflexion zweier prominenter Begriffe der Unterrichtsforschung. Zeitschrift für Pädagogik, 66, 102–116.

Jansen, N. C., Decristan, J. & Gräsel, C. (2020). Why does(n't) the teacher look at you – Ein Projekt zur Untersuchung von Aufmerksamkeitsprozessen bei Lehrkräften im Unterricht. In M. Grosche,J. Decristan, K. Urton, N. C. Jansen, G. Bruns & B. Ehl (Hrsg.) (2020). Sonderpädagogik und Bildungsforschung – Fremde Schwestern? (S. 380–384). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Rochnia, M., Casale, G., Jansen, N. C., Rieser, S., Trempler, K. & Steckel, J. (2020). Lesen Lehramtsstudierende wissenschaftliche Evidenz anders als Lehrerbilder*innen? HLZ – Herausforderung Lehrer*innenbildung, 3 (1), 598–619. https://doi.org/10.4119/hlz-3145

Stahns, R., Rieser, S. & Hußmann, A. (2020). Können Viertklässlerinnen und Viertklässer Unterrichtsqualität valide einschätzen? Ergebnisse zum Fach Deutsch. Unterrichtswissenschaft, 48 (4), 663–682 doi:10.1007/s42010-020-00084-6

 

2019

Fauth, B., Decristan, J., Decker, A., Büttner, G., Hardy, I. & Klieme, E. (2019). Teachers’ professional competence, teaching quality, and student outcomes in elementary science education. Teaching and Teacher Education, 86. doi:10.1016/j.tate.2019.10288

Hardy, I., Decristan, J. & Klieme, E. (im Druck). Adaptive teaching as a core construct of instruction. Journal for Educational Research Online.

Hasselhorn, M., Decristan, J. & Klieme, E. (im Druck). Individuelle Förderung. In O. Köller, M. Hasselhorn, F. W. Hesse, K. Maaz, J. Schrader, H. Solga, C. K. Spieß & K. Zimmer (Hrsg.), Das Bildungswesen in Deutschland: Bestand und Potenziale. Bad Heilbrunn: UTB/Klinkhardt.

Naumann, A., Rieser, S., Musow, S., Hochweber, J. & Hartig, J. (2019). Sensitivity of test items to teaching quality. Learning and Instruction, 60, 41–53. doi:10.1016/j.learninstruc.2018.11.002

 

2018

Decristan, J. & Hardy, I. (2018). Adaptive Unterrichtsmethoden im Kontext heterogener Lerngruppen: Wirkungen im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Grundschule. Beitrag im Tagungsband „Individualisierung von Unterricht: Transformationen – Wirkungen – Reflexionen“ von K. Rabenstein, K. Kunze, M. Martens, T.-S. Idel & M. Proske. Klinkhardt Verlag.

Fauth, B., Decristan, J., Rieser, S., Klieme, E. & Büttner, G. (2018). Exploring teacher popularity: Associations with teacher characteristics and student outcomes. Social Psychology of Education, 21(5), 1225–1249. doi:10.1007/s11218-018-9462-x

Hartmann, U. & Decristan, J. (2018). Learning mechanisms at the boundary of educational research and school practice. Teaching and Teacher Education.

Hondrich, L., Decristan, J., Hertel, S. & Klieme, E. (2018). Formative Assessment and motivation: the mediating role of perceived competence. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft.

Stahns, R. & Rieser, S. (2018). Qualität des Leseunterrichts in vierten Klassen in der Grundschule unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit. Ergebnisse der Lehrkräftebefragung von IGLU 2011. Zeitschrift für Grundschulforschung, 11(1), 131–145. doi: doi.org/10.1007/s42278-018-0007-3

Tillmann, K., Sauerwein, M., Hannemann, J. D., Decristan, J., Lossen, K. & Holtappels, H. G. (2018). Förderung der Lesekompetenz durch Teilnahme an Ganztagsangeboten? – Ergebnisse der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) zum Zusammenhang von Teilnahme an lesebezogenen Angeboten im Ganztag und Entwicklung der Lesekompetenz. In M. Schüpbach, L. Frei & W. Nieuwenboom, Tagesschulen (S. 289–307). Wiesbaden: Springer VS.

 

2017

Decristan, J., Fauth, B., Kunter, M., Büttner, G., & Klieme, E. (2017). The interplay between class heterogeneity and teaching quality in primary school. International Journal of Educational Research, 86, 109–121. doi:10.1016/j.ijer.2017.09.004

Decristan, J., Hardy, I., Klieme, E., Büttner, G., Hertel, S., Kunter, M., & Lühken, A. (2017). Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht. In U. Hartmann, M. Hasselhorn, & A. Gold (Hrsg.), Entwicklungsverläufe verstehen - Individuelle Förderung wirksam gestalten. Forschungsergebnisse des Frankfurter IDeA-Zentrums (S. 312–326). Stuttgart: Kohlhammer.

Decristan, J. & Jude, N. (2017). Kategorie Schulleistung. In Bohl, T., Budde, J. & Rieger-Ladich, M. (Hrsg.), Studienbuch Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht (S. 109–122). Stuttgart: UTB.

Gräsel, C., Decristan J. & König, J. (2017). Adaptiver Umgang mit Heterogenität im Unterricht. Unterrichtswissenschaft, 45(4), 195–206.

Rauch, D., Decristan, J., Reitenbach, V. & Schastak, M. (2017). Familiäre Sprachnutzung und Leseverstehen von Grundschulkindern mit türkischem Migrationshintergrund. Empirische Pädagogik, Themenheft „Bildung und Integration - Sprachliche Kompetenzen, soziale Beziehungen und schulbezogene Zufriedenheit“ (Hrsg. N. McElvany & A. Sander), 17(4), 374–389.

Schastak, M., Reitenbach, V., Rauch, D. & Decristan, J. (2017). Türkisch-deutsch bilinguale Interaktion beim Peer-Learning in der Grundschule: Selbstberichtete Gründe für die Annahme oder Ablehnung bilingualer Interaktionsangebote. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 20(2), 213–235. doi:10.1007/s11618-017-0735-5

Stahns, R., Rieser, S. & Lankes, E.-M. (2017). Unterrichtsführung, Sozialklima und kognitive Aktivierung im Deutschunterricht in vierten Klassen. In Hußmann, A.; Wendt, H.; Bos, W.; Bremerich-Vos, A.; Kasper, D.; Lankes, E.-M.; McElvany, N.; Stubbe, T. C. & Valtin, R. (Hrsg.), IGLU 2016 Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich. Münster: Waxmann.

 

2016

Decristan, J. & Hartmann, U. (2016). Das Projekt „wissenschaf(f)tpraxis“. Guter Unterricht im Dialog zwischen Bildungsforschung und Schulpraxis. Lernende Schule, 73, 17–19.

Decristan, J. & Jude, N. (2017). Kategorie Schulleistung. In Bohl, T., Budde, J. & Rieger-Ladich, M. (Hrsg.), Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht (S. 109–122). Stuttgart: UTB.

Decristan, J. & Klieme, E. (2016). Bildungsqualität und Wirkung von Angeboten in der Ganztagsschule. Einführung in den Thementeil. Thementeil „Bildungsqualität und Wirkung von Angeboten in der Ganztagsschule“ (Hrsg. J. Decristan & E. Klieme), Zeitschrift für Pädagogik, 62(6), 757–759.

Decristan, J., Kunter, M., Fauth, B., Büttner, G., Hardy, I., & Hertel, S. (2016). What role does instructional quality play for elementary school children’s science competence? –A focus on students at risk. Special Issue “Children at risk of poor educational outcomes” (Eds. M. Kunter, & M. Hasselhorn) of the Journal of Educational Research Online, 8(1), 66–89.

Hartmann, U., Decristan, J. & Klieme, E. (2016). Unterricht als Feld evidenzbasierter Bildungspraxis? Herausforderungen und Potenziale für einen wechselseitigen Austausch von Wissenschaft und Schulpraxis. Sonderheft zu „Empirische Bildungsforschung. Der kritische Blick und die Antwort auf die Kritiker“ (Hrsg. J. Baumert & K.-J. Tillmann), Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 19(1), 179–199. doi:10.1007/s11618-016-0712-4

Klieme, E., Decristan, J., Holtappels, H.G., Stecher, L. & Rauschenbach, T. (2016). Ganztagsangebote unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung. Schulverwaltung Bayern, 39, 196–198. 

Klieme, E., Decristan, J., Holtappels, H.G., Stecher, L. & Rauschenbach, T. (2016). Ganztagsangebote unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung. Schulverwaltung Hessen/ Rheinland-Pfalz, 21, 200–202.

Rieser, S., Naumann, A., Decristan, J., Fauth, B., Klieme, E., & Büttner, G. (2016). On the connection between teaching and learning: Linking teaching quality and metacognitive strategy use in primary school. British Journal of Educational Psychology, 86(4), 526–545. doi:10.1111/bjep.12121

Seiz, J., Decristan, J., Kunter, M. & Baumert, J. (2016). Differenzielle Effekte von Klassenführung und Unterstützung für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund? Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 30(4), 237–249. doi:10.1024/1010-0652/a000186

 

 

2015

Büttner, G., Decristan, J. & Adl-Amini, K. (2015). Kooperatives Lernen in der Grundschule. In Ch. Huf & I. Schnell (Hrsg.), Inklusive Bildung in Kita und Grundschule (S. 207–220). Stuttgart: Kohlhammer.

Decristan, J., Hondrich, A. L., Büttner, G., Hertel, S., Klieme, E., Kunter, M., Lühken, A., Adl-Amini, K., Djakovic, S.-K., Mannel, S. & Hardy, I. (2015). Impact of additional guidance in science education on primary students’ conceptual understanding. The Journal of Educational Research, 108, 358–370. doi:10.1080/00220671.2014.899957. Impact Factor 2013: 1.282

Decristan, J. & Klieme, E. (2015). Individuelle Förderung und Differenzierung im inklusiven Unterricht. In K. Seifried, S. Drewes & M. Hasselhorn (Hrsg.), Handbuch Schulpsychologie – Psychologie für die Schule (S. 350–359). Stuttgart: Kohlhammer Verlag.

Decristan, J., Klieme, E., Kunter, M., Hochweber, J., Büttner, G., Fauth, B., Hondrich, A. L., Rieser, S., Hertel, S. & Hardy, I. (2015). Embedded formative assessment and classroom process quality: How do they interact in promoting students’ science understanding? American Educational Research Journal, 52(6), 1133–1159. doi:10.3102/0002831215596412doi:10.3102/0002831215596412. Impact Factor 2013: 2.157

Fauth, B., Decristan, J., Rieser, S., Büttner, G. & Klieme, E. (2015). Urteile zur Unterrichtsqualität von Grundschüler/innen: Mehr als „Ich mag meine Lehrerin?. Jahrbuch Grundschulforschung, 20, 157–162.

 

2014

Adl-Amini, K., Decristan, J., Hondrich, A. L. & Hardy, I. (2014). Umsetzung von peer-gestütztem Lernen durch Lehrkräfte im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Grundschule. Zeitschrift für Grundschulforschung, 7(2), 74–87.

Decristan, J. & Klieme, E. (2014). Ziele und Maßnahmen individueller Förderung. In U. Erdsiek-Rave & M. John-Ohnesorg (Hrsg.), Individuell Fördern mit multiprofessionellen Teams (S. 27–30). Schriftenreihe des Netzwerk Bildung. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung.

Decristan, J., Naumann, A., Fauth, B., Rieser, S., Büttner, G. & Klieme, E. (2014). Heterogenität in Schülerleistungen in der Grundschule: Bedeutung verschiedener Leistungsindikatoren und Bedingungsfaktoren für die Einschätzung durch Lehrkräfte. Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 46, 181–190. doi:10.1026/0049-8637/a000115 Impact Factor 2013: 0.727

Fauth, B., Decristan, J., Rieser, S., Klieme, E. & Büttner, G. (2014). Student ratings of teaching quality in primary school: dimensions and prediction of student outcomes. Learning and Instruction, 29, 1–9. doi:10.1016/j.learninstruc.2013.07.001. Impact Factor 2013: 3.079

Fauth, B., Decristan, J., Rieser, S., Klieme, E. & Büttner, G. (2014). Die Qualität von Grundschulunterricht aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und externen Beobachtern: Zusammenhänge zwischen den Perspektiven und Vorhersage von Lernerfolg. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 28, 127–137. doi:10.1024/1010-0652/a000129

 

2013

Rieser, S., Fauth, B., Decristan, J., Klieme, E. & Büttner, G. (2013). The connection between primary school students’ self-regulation in learning and perceived teaching quality. Journal of Cognitive Education and Psychology, 12(2), pp. 138–156. Special Issue, Section Fostering Self-Regulated Learning: Intervention and Integration into Regular Teaching. doi:10.1891/1945-8959.12.2.138

Salzer, S., Streeck, U., Jaeger, U., Masuhr, O., Warwas, J., Leichsenring, F. & Leibing, E. (2013). Patterns of interpersonal problems in borderline personality disorder. The Journal of Nervous and Mental Disease, 201, 94–98. doi: 10.1097/NMD.0b013e3182532b59, Impact Factor 2012: 1.682

 

2012

Büttner, G., Warwas, J. & Adl-Amini, K. (2012). Kooperatives Lernen und Peer Tutoring im inklusiven Unterricht. Zeitschrift für Inklusion, 1-2. (Online unter: http://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion)

 

2011

Hardy, I., Hertel, S., Kunter, M., Klieme, E., Warwas, J., Büttner, G. & Lühken, A. (2011). Adaptive Lerngelegenheiten in der Grundschule: Merkmale, methodisch-didaktische Schwerpunktsetzungen und erforderliche Lehrerkompetenzen. Zeitschrift für Pädagogik, 57, Themenheft Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht (Hrsg.: S. Hertel, J. Warwas & E. Klieme), 819–833.

Hertel, S., Warwas, J. & Klieme, E. (2011). Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht. Einleitung in den Thementeil. Zeitschrift für Pädagogik, 57, Themenheft Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht (Hrsg.: S. Hertel, J. Warwas & E. Klieme), 803–804.

Klieme, E. & Warwas, J. (2011). Konzepte der Individuellen Förderung, Zeitschrift für Pädagogik, 57, Themenheft Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht (Hrsg.: S. Hertel, J. Warwas & E. Klieme), 805–818.

Warwas, J., Hertel, S. & Labuhn, A. S. (2011). Kontextuelle und individuelle Bedingungsfaktoren für den Einsatz von adaptiven Unterrichtsformen im Grundschulunterricht, Zeitschrift für Pädagogik, 57, Themenheft Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht (Hrsg.: S. Hertel, J. Warwas & E. Klieme), 854–867.

Warwas, J. & Kunter, M. (2011). Individuelle Förderung in heterogenen Klassen. Forschung Frankfurt, 29, 14–15.

Warwas, J., Watermann, R. & Szczesny, M. (2011). Zur Validität retrospektiv erfasster Schulformwahlmotive bei Schülerinnen und Schülern an allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien. In C. Tarnai (Hrsg.), Sozialwissenschaftliche Forschung in Diskurs und Empirie (S.87–101). Münster: Waxmann Verlag.

 

2010 und früher

Salzer, S., Leibing, E., Jakobsen, T., Rudolf, G., Brockmann, J., Eckert, J., Huber, D., Klug, G., Henrich, G., Grande, T., Keller, W., Kreische, R., Biskup, J., Staats, H., Warwas, J. & Leichsenring, F. (2010). Patterns of interpersonal problems and their improvement in depressive and anxious patients treated with psychoanalytic psychotherapy. Bulletin of the Menninger Clinic, 74(4), 283–300. Impact Factor 2012: 0.62

Salzer, S., Streeck, U., Jaeger, U., Masuhr, O., Warwas, J., Leichsenring, F. & Leibing, E. (2010). Der Zusammenhang von interpersonalen Subtypen und der Veränderung interpersonaler Probleme am Beispiel stationärer Psychotherapiepatienten. Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, 56(2), 191–206. Impact Factor 2012: 1.15

Warwas, J., Watermann, R., Nagy, G. & Hasselhorn, M. (2009). Zum Einfluss von beruflichen Interessen und Selbstkonzept sowie gewähltem Kursniveau auf Leistungsentwicklungen in Mathematik und Englisch. Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 31(2), 397–418. Online: http://rsse.elearninglab.org/wp-content/uploads/2012/12/SZBW_9.2_Varia_Warwas.pdf

Warwas, J., Nagy, G., Watermann, R. & Hasselhorn, M. (2009). The relations of vocational interests and mathematical literacy: On the predictive power of interest profiles. Journal of Career Assessment, 17(4), 417–438. DOI: 10.1177/1069072709339284 Impact Factor 2011: 1.603

Warwas, J., Watermann, R. & Hasselhorn, M. (2009). Leistungsentwicklungen in Mathematik und Englisch im ersten Jahr an einem Fachgymnasium. Unterrichtswissenschaft, 37(1), 2–16. 

Ernst, S., Warwas, J. & Kirsch-Auwärter, E. (2005). wissenstransform – Wissensmanagement in gleichstellungsorientierten Netzwerken. Münster: Lit-Verlag.

 

 

 

Projekte

 

Laufende Projekte

meRLe – „Förderung der Deutsch-Lesekompetenz durch mehrsprachigkeitssensibles Reziprokes Lehren im Grundschulunterricht“

 

Abgeschlossene Projekte

BiPeer – „Förderung der Deutsch-Lesekompetenz bilingualer Grundschüler durch Peer-Learning“

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IGEL – „Individuelle Förderung und adaptive Lern-Gelegenheiten in der Grundschule“

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„wissenschaf(f)tpraxis – was ist guter Unterricht?“

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Studentische Forschungsprojekte und Masterarbeiten

Sie können Ihre studentischen Forschungsprojekte bei allen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Lehrstuhls durchführen und schreiben. Ihre Masterarbeit wird in der Regel von promovierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Es werden ausschließlich empirische Forschungsprojekte und Masterarbeiten vergeben. Gerne können Masterarbeiten auf studentischen Forschungsprojekten aufbauen.

Sprechen Sie die grundsätzliche thematische Ausrichtung Ihrer Arbeit immer frühzeitig mit uns ab. Wichtige Informationen zur unbedingt notwendigen Kontaktaufnahme im Rahmen Ihres Interesses an einer Forschungsarbeit bei uns, finden sie im weiteren Verlauf dieser Seite.
Eine empirische Arbeit nimmt mehr Zeit in Anspruch als eine Hausarbeit. Für Masterarbeiten empfiehlt es sich bspw. schon ein Jahr im Voraus mit uns Kontakt aufzunehmen.

Eine aktuelle thematische Übersicht für studentische Forschungsprojekte und Masterarbeiten finden Sie im Folgenden: 

 

 

Unterrichtsprozesse im Fokus –
Systematische Literaturarbeiten zu ausgewählten schüler*innenseitigen Verhaltensweisen

Start:   November/Dezember 2021
Forschungsprojekte:   4
Betreuung:   Nina Jansen

Unterrichtliches Geschehen entsteht aus vielfach alltäglichen, jedoch hochkomplexen Prozessen im Lehren und Lernen von Schüler*innen und Lehrkräften.
Dabei prägt insbesondere individuelles Verhalten die unterrichtlichen Prozesse, ist von großer Bedeutung für Lernerfolge und wird seinerseits beeinflusst durch individuelle Merkmale der Akteure.

In systematischen Literaturarbeiten sollen schüler*innenseitige Unterrichtsstörungen sowie unterrichtliches Engagement und Beteiligung von Schüler*innen, als für das Lehren und Lernen hochrelevante Unterrichtsprozesse, in den Fokus genommen und der Forschungsstand hinsichtlich dieser Konstrukte systematisch aufgearbeitet werden.
Die folgenden Themenstellungen sind vakant:

  • Unterrichtliches Engagement – Fokussierung eines umfassenden Konstruktes
  • Unterrichtsbeteiligung und unterrichtliches Engagement – Same, same but different?
  • Unterrichtsstörungen von A bis Z – Von Ausprägungen bis Zusammenhängen
  • Unterrichtliches Engagement und Unterrichtsstörungen – Was weiß man über Zusammenhänge?

Zur Erstellung der Literaturarbeit soll die systematische Recherche, in gängigen, wissenschaftlichen Literaturdatenbanken, dokumentiert, dargestellt und vor dem Hintergrund einer übergeordneten Fragestellung ausgewertet werden.

Eine eigene, empirische Datenerhebung ist zur Erstellung einer Literaturarbeit nicht nötig und wird durch die systematische Literaturrecherche ersetzt. Der Arbeitsort ist begrenzt flexibel, da die Recherche das Aufsuchen der Universitätsbibliothek erfordern kann. Besprechungen im Rahmen der Betreuung der Arbeit sind via Zoom vorgesehen.

 

 

Welche Formen des Teamteachings setzen die beiden Lehrkräfte in ihrem Teamteaching-Unterricht an mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichneten Grundschulen ein?

Start: WiSe 2021/22
Anzahl möglicher Forschungsprojekte: aktuell sind alle vakanten Plätze belegt
Betreuung: Jasmin Decristan & Enkeleta Shtërbani
Ansprechpartnerin: Enkeleta Shtërbani


Im Projekt Ada*Q wird untersucht, wie individualisierter Unterricht in der Grundschule an den Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises umgesetzt und gestaltet wird. Im Fokus steht die Adaptivität des Grundschulunterrichts. Dabei soll erforscht werden, inwieweit Differenzierungskonzepte zu einem produktiven Umgang mit heterogenen Lerngruppen beitragen können, und ob der Unterricht an den Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler angepasst und individuell gestaltet wird. Im Schuljahr 2019/20 wurden Videographierungen an sechs teilnehmenden Preisträgergrundschulen (davon an drei Grundschulen, an denen offiziell Teamteaching stattfindet) geführt, die jeweils eine gesamte Unterrichtswoche umfassten. Im Rahmen des Projekts erhalten Sie somit auch Einblick in die Unterrichtspraxis von mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichneten Grundschulen.


Ihre Aufgaben: Teamteaching findet statt, wenn zwei oder mehrere Lehrkräfte, unabhängig ihrer Profession, gemeinsam die Verantwortung für den Unterricht in einer bestimmten Klasse übernehmen. Die konkrete Ausgestaltung ist jedoch vielfältig. In den Forschungsprojekten sollen zwei Studierende im Tandem ein Beobachtungsinstrument entwickeln, um die verschiedenen Formen von Teamteaching im Unterricht zu erfassen. Anschließend sollen beide in ausgewählten Unterrichtsvideos das Instrument erproben. Da die Unterrichtsvideos bereits vorliegen, ist keine eigene Datenerhebung notwendig. Wichtig dabei ist, dass mit den Unterrichtsvideos vertraulich umgegangen wird, diese in einem geschützten Raum gesichtet und nicht von Dritten eingesehen werden. 

 

 

 

Warum nutzen Grundschulkinder ihre Herkunftssprache beim reziproken Lehren?

Start:   WiSe 2021
Anzahl möglicher Forschungsprojekte:   aktuell sind alle vakanten Plätze belegt
Anzahl möglicher Masterarbeiten:          keine Masterarbeiten möglich
Betreuung:   Jasmin Decristan & Valentina Reitenbach

Projektkontext: meRLe – Förderung der Deutsch-Lesekompetenz durch mehrsprachigkeitssensibles Reziprokes Lehren im Grundschulunterricht

Das Projekt meRLe erforscht, wie Grundschulkinder der vierten Klasse in ihrer Deutsch-Lesekompetenz weiter gefördert werden können. Im Schuljahr 2018/19 wurde in 38 Klassen eine Unterrichtsreihe durchgeführt in der ca. 650 Schülerinnen und Schüler mittels des „Reziproken Lehrens“ ihre Lesekompetenzen verbessern sollten. Das Besondere an der Unterrichtsreihe ist, dass die Schüler*innen für das Thema Mehrsprachigkeit sensibilisiert wurden und mehrsprachige Kinder ihre Herkunftssprachen beim Lernen nutzen durften. Dafür wurde Material in 33 Sprachen übersetzt. Zudem lernten die Kinder in Kleingruppen möglichst auch mit einer Partnerin/einem Partner mit der gleichen Herkunftssprache zusammen.

Ihre Aufgabe
Analyse der Kategorie "Sonstige Begründung":
Die Schüler*innen wurden dazu befragt, warum sie das Angebot, ihre Herkunftssprachen zu nutzen, (nicht) angenommen haben. Es konnten bereits zentrale Begründungen identifiziert und codiert werden (z.B. Kompetenz, Emotion). Interessanter Weise passen 45 Antworten in keine der entwickelten Kategorien. Diese sollen im Rahmen des Forschungsprojekts vertiefter analysiert werden.

 

 

Welche Grundschulkinder nutzen ihre Herkunftssprache beim Reziproken Lehren?

Start: WiSe 2020/21
Anzahl möglicher Forschungsprojekte:      
ODER                                                     aktuell sind alle vakanten Plätze belegt
Anzahl möglicher Masterarbeiten: 
Betreuung: Jasmin Decristan & Valentina Reitenbach

Projektkontext: meRLe – Förderung der Deutsch-Lesekompetenz durch mehrsprachigkeitssensibles Reziprokes Lehren im Grundschulunterricht

Das Projekt meRLe erforscht, wie Grundschulkinder der vierten Klasse in ihrer Deutsch-Lesekompetenz weiter gefördert werden können. Im Schuljahr 2018/19 wurde in 38 Klassen eine Unterrichtsreihe durchgeführt in der ca. 650 Schülerinnen und Schüler mittels des „Reziproken Lehrens“ ihre Lesekompetenzen verbessern sollten. Das Besondere an der Unterrichtsreihe ist, dass die Schüler*innen für das Thema Mehrsprachigkeit sensibilisiert wurden und mehrsprachige Kinder ihre Herkunftssprachen beim Lernen nutzen durften. Dafür wurde Material in 33 Sprachen übersetzt. Zudem lernten die Kinder in Kleingruppen möglichst auch mit einer Partnerin/einem Partner mit der gleichen Herkunftssprache zusammen.

Ihre Aufgabe:
Untersuchung von Bedingungsfaktoren für die Nutzung der Herkunftssprache: In der Qualifikationsarbeit soll nun quantitativ kodiert werden, ob es für mehrsprachige Kinder auch sprachlich passendes Material und/oder ein*e Sprachpartner*in gab. Hieran anknüpfend soll analysiert werden, inwieweit diese Bedingungsfaktoren mit der Nutzung der Herkunftssprache während des Projekts meRLe zusammenhingen. Hieraus lassen sich Erkenntnisse ableiten, welche Rahmenbedingungen dazu beitragen, dass mehrsprachige Kinder ihre Herkunftssprachen beim Lernen einbringen.

 


 

Schüler*innenverhalten im Unterricht: Schwerpunkte Engagement - Störungen - Rückzug

Start:   Mai 2021
Forschungsprojekt und/oder Masterarbeit:   aktuell sind alle vakanten Plätze belegt
Betreuung:   Nina Jansen & Jasmin Decristan

Das Verhalten von Schüler*innen im Unterricht ist maßgeblich für funktionale und auch dysfunktionale Prozesse im Unterricht. Diese haben wiederum Konsequenzen für Leistungen und Motivation von Schüler*innen. In den Forschungsprojekten und Masterarbeiten sollen ausgewählte Verhaltensweisen, nämlich das unterrichtsbezogene Engagement der Schüler*innen sowie störendes und zurückgezogenes Verhalten näher in den Blick genommen werden. Dafür sollen bestehende Instrumente zur Erfassung des Schüler*innenverhaltens eingesetzt und bereits auf Video aufgezeichnete Unterrichtsphasen kodiert werden.

Bei den Kodierungen arbeiten Sie in Tandems oder Teams zu einem Thema. In der Schulungsphase machen Sie sich mit dem Instrument vertraut und wenden dieses an, bis die Personen des Teams hinreichend gut übereinstimmen. In der Hauptphase kodieren die Personen dann unabhängig voneinander die weiteren Unterrichtsvideos.

Da die Videos bereits vorliegen, ist keine eigene Datenerhebung nötig und der Arbeitsort ist flexibel.
Wichtig ist, dass mir den zu analysierenden Videos in einem geschützten Raum gearbeitet wird und die Videos nicht von Dritten/Unbefugten eingesehen werden können.


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Was sollte ich vor der ersten Kontaktaufnahme machen?

1. Sollen Sie grundsätzliches Interesse an einem der Themen haben, setzen Sie sich bitte vor dem ersten Sprechstundentermin mit den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens ernsthaft auseinander, um für sich einzuschätzen, ob Sie eine empirische Arbeit schreiben wollen und können.

Eine gute Orientierungsgrundlage ist (frei im Intranet der Universitätsbibliothek Wuppertal verfügbar):

Peters, J. H. & Dörfler, T. (2014). Abschlussarbeiten in der Psychologie und den Sozialwissenschaften. Planen, Durchführen und Auswerten. Hallbergmoos: Pearson, Kapitel 6-8.

2. Zusätzlich sollten Sie in der Lage sein, selbständig empirische Arbeiten in deutscher und englischer Sprache zu recherchieren und durchzuarbeiten. Die Universitätsbibliothek bietet regelmäßig und kostenlos Kurse zur Literaturrecherche und Literaturverwaltung für Anfänger und Fortgeschrittene an: https://www.bib.uni-wuppertal.de/de/kurse.html

 

Wie läuft die Betreuung ab? Welche Bedeutung hat das Kolloquium?

Die Betreuung der Arbeiten erfolgt in der Regel zu den Sprechstundenzeiten. Zur Begleitung findet jedes Semester ein Kolloquium statt.
Die Termine des aktuellen Semesters finden Sie unter diesem Link:
https://wusel.uni-wuppertal.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=101190&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

Das Kolloquium ist eine geschlossene Gruppe, das heißt, Sie klären erst die thematische Ausrichtung und Betreuung und nehmen dann auch am begleitenden Kolloquium teil.

Schritt 1: Vorbesprechung

In einem ersten Treffen geht es zunächst darum, Ihre Ideen/Interessen im Kontext der angebotenen Themen zu besprechen und zu klären, ob wir grundsätzlich für Sie als Betreuerin/Betreuer in Frage kommen. Bitte bereiten Sie sich auf das Treffen vor, in dem Sie sich bereits eingehender damit beschäftigt haben, welche Inhalte Sie grundsätzlich gerne verfolgen möchten und wann Sie das Forschungsprojekt oder die Masterarbeit abgeben wollen.

Schritt 2: Forschungsfrage

Für den zweiten Termin bringen Sie ein kurzes Exposé (ca. 1 Seite) mit, das einen ersten Entwurf für Ihre Forschungsfragestellung und wie Sie diese herleiten wollen, ausgewählte Literaturquellen und einen Entwurf für Ihren Zeitplan enthält. Die Formulierung einer wissenschaftlichen Frage ist das Kernelement wissenschaftlichen Arbeitens. Sie sollten sich im Vorfeld eingehend überlegen, wie Sie diese schlüssig aus Theorie und Forschung ableiten können und wie Sie diese so konkretisieren können, dass sie auch durch Ihr Forschungsprojekt/Ihre Masterarbeit beantwortet werden kann. Das Gespräch dient dazu, Ihre Überlegungen und Ihren Zeitplan mit der Betreuerin/dem Betreuer gemeinsam abzustimmen.

Weiterführende Hinweise zur Formulierung der Fragestellung finden Sie in:

Peters, J. H. & Dörfler, T. (2014). Abschlussarbeiten in der Psychologie und den Sozialwissenschaften. Planen, Durchführen und Auswerten. Hallbergmoos: Pearson, S. 49-56. 

Schritt 3: Wissenschaftliches Arbeiten und Begleitung

Die weitere Betreuung der Arbeiten erfolgt in Absprache mit der Betreuerin/dem Betreuer. In jedem Semester wird begleitend ein regelmäßiges Kolloquium für alle Studierenden angeboten, die ihre Arbeit im Arbeitsbereich „Schulische Interventionsforschung bei besonderen pädagogischen Bedürfnissen“ anfertigen.

Eine Orientierung für das Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten ist (frei im Intranet der Universitätsbibliothek Wuppertal verfügbar):

Peters, J. H. & Dörfler, T. (2015). Abschlussarbeiten in der Psychologie und den Sozialwissenschaften. Schreiben und Gestalten. Hallbergmoos, Pearson.

Team

Leitung:

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:

 Sekretariat:

 Studentische Hilfskräfte:

  • Christina Stoll
  • Laura Miguelez Dortland
  • Melis Özcan
  • Britta Wenzel