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Grundschulforschung

 

Willkommen im Arbeitsbereich Grundschulforschung

Der Arbeitsbereich „Grundschulforschung“ beschäftigt sich mit schwerpunktmäßig mit Fragen des Lehrens und Lernens in der Grundschule und dem, was genau diese grundlegende Schule auszeichnet: Welche Besonderheiten ergeben sich für den Unterricht? Was kennzeichnet Lernen in der frühen und mittleren Kindheit? Wie kann die Grundschule nachhaltig dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler Freude am Lernen entwickeln und erfolgreiche Schulkarrieren absolvieren?

Der Arbeitsbereich verortet sich in der Forschungstradition der empirischen Bildungsforschung. Anspruch ist, Bedingungen und Ergebnisse des Lehrens und Lernens in der Grundschule zu untersuchen, und damit Wissen zur Verfügung zu stellen, das dazu beitragen kann, zugrundeliegende Lehr- und Lernprozesse besser zu verstehen und vorherrschende Bedingungen verändern bzw. verbessern zu können.

Einzelheiten zu aktuellen Projekten finden sich unter „Forschung“.

 

Aktuelles




 

Erklärvideo K-BIL-4

Für eine größere Darstellung bitte "Rechtsklick" auf dem Video ausführen und "Vollbild" wählen.


 

Die MAP K-BIL-4 "Bildungs- und Entwicklungsprozesse im Elementar- und Primarbereich" wird im Sommersemester 2021 im Rahmen mündlicher Prüfungen via ZOOM abgehalten.

Als Prüfungszeitraum konnte die Zeit vom 30.08.2021 bis 24.09.2021 festgelegt werden.

Die Prüfenden sind: C. Kastens / P. Buchwald / M. Opfermann / P. Begic / M. van Wickeren

Stand 21.04.2021


 

Samira Salem wurde mit Freude im SelmaMeyerMentoring willkommen geheißen!

Stand 18.12.2020


 

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass das Manuskript von Anna Jonberg für eine Veröffentlichung in der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft (ZfE) angenommen wurde. 

Stand 18.12.2020


K-BIL-4 Bildungs- und Entwicklungsprozesse im Elementar- und Primarbereich (K-BIL-4)

Die MAP K-BIL-4 'Bildungs- und Entwicklungsprozesse im Elementar- und Primarbereich' erfolgt in diesem Sommersemester 2020 als mündliche Prüfung via Zoom im Zeitraum vom 17.08.2020 bis 30.09.2020. Informationen zu Prüfungsablauf, Terminen, Anmeldung etc. entnehmen Sie bitte dem Moodle-Kurs 'MAP Bildungs- und Entwicklungsprozesse im Elementar- und Primarbereich - K-BIL-4'.

Stand 22.06.2020


K-BIL-4 Bildungs- und Entwicklungsprozesse im Elementar- und Primarbereich

(K-BIL-4)

Ergebnisse Modulabschlussprüfung (MAP)

Liebe Studierende,

die Noten zur MAP liegen vor und werden in der KW 23 von uns an das ZPA weitergeleitet.

Stand 27.05.2020


 

Liebe Studierende,

aufgrund der aktuellen Situation und der dadurch entstandenen Mehrbelastung werden die Noten der MAP in K-BIL4 in der nächsten Woche eingetragen!

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Stand 18.05.2020


 

IfB/COVID19: Link zu tagesaktuellen Informationen für Studierende

Liebe Studierende,

wir haben eine FAQ für Studierende aufgesetzt, in der alle aus Studierendensicht zentralen Fragen zu Prüfungen, Sprechstunden und Lehrveranstaltungen am IfB tagesaktuell zusammengefasst und (wo möglich) beantwortet werden. Diese Seite erreichen Sie ab sofort über https://uni-w.de/zwspm .

Alle für Studierende am IfB relevanten Änderungen werden wir auf dieser Seite zeitnah und möglichst tagesaktuell veröffentlichen.


 

Claudia Kastens wird vom 25. bis zum 27. März 2020 an der 8. GEBF (Gesellschafft für Empirische Bildungsforschung) an der Universität Potsdam teilnehmen.

 


 

Samira Salem wird am 28.02.2020 an der Clil-Conference-Österreich 2020: "CLILing the European classrooms - How can practitioners and researchers learn from each other to maximise learning in multilingual classrooms?" an der Universität Linz mit Ihrem Vortrag "Linguistische Diversität und Translanguaging in sprachsensiblen Bewegungsangeboten" teilnehmen.

 


(v.l.) Jun.-Prof. Dr. Claudia Kastens, Dr. Martin van Wickeren, apl. Prof. Dr. Petra Buchwald

 

Martin van Wickeren hat am 11.12.2019 erfolgreich seine Disputation bestritten. Diesen Erfolg hast du dir nach langer Arbeit und viel Herzblut wirklich verdient.


 

Die Disputation von Martin van Wickeren wird am 11.12.2019 von 12:00 bis 14:00 Uhr in Raum FMM.00.19 stattfinden. Die Disputation ist nicht öffentlich.


 

Im Arbeitsbereich Grundschulforschung ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in Post Doc mit 100 % der tariflichen Arbeitszeit unbefristet zu besetzen. Die Bewerbungsfrist endet am 31.12.2019.

Hier finden Sie die Stellenausschreibung.


 

Samira Salem hat an der Konferenz „Professionelles Handeln für die Schule der Migrationsgesellschaft. Der Beitrag der universitären Lehrerbildung“ am 07.11.2019 in der Philharmonie Essen teilgenommen.

Weitere Informationen können Sie hier finden: https://www.stifterverband.org/veranstaltungen/2019_11_07_schule_migrationsgesellschaft


 

Die 28. Jahrestagung der DGfE-Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe fand vom 25. bis zum 27. September 2019 an der Universität Erfurt statt. Die Tagung steht unter dem Thema: „Eine Schule für alle – 100 Jahre Grundschule – Mythen, Widersprüche, Gewissheiten".

 

Der Beitrag von Claudia Kastens & Martin van Wickeren:

Belastungserleben und Bewältigungsstrategien bei Unterrichtsstörungen in der Grundschule

 

Der Beitrag von Samira Salem:

Translinguales Handeln als Brückenfunktion im Gruppenfindungsprozess unter neu zugewanderten und einheimischen Kindern: Einblicke in das Kodier-Manual des Dissertationsprojektes „Sprachsensible Bewegungsangebote in inklusiven Settings“

Weitere Informationen können Sie hier finden: aktuell.uni-erfurt.de/2019/03/25/100-jahre-grundschule-jahrestagung-der-dgfe-kommission-grundschulforschung-an-der-universitaet-erfurt/

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Team
Jun.-Prof. Dr. Claudia Kastens
(Leitung)
Meltem Er
(Sekretariat)
Anna Jonberg
(Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Dr. Maria Opfermann
(Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Samira Salem
(Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Dr. Martin van Wickeren
(Wissenschaftlicher Mitarbeiter)
Anne Sobolewski
(Externe Promovendin)

 

 

Ehemalige Mitarbeiter*innen

Annette Becker

Marianne Middendorf

 

Lehrbeauftragte

Sarah Alexi  alexi{at}uni-wuppertal.de

Franz Josef Klingen  klingen{at}uni-wuppertal.de

Petra Langenbruch  langenbruch{at}uni-wuppertal.de

Anne-Kathrin Sobolewski  anne-kathrin.sobolewski{at}uni-wuppertal.de

 

 

Forschung

Hausaufgabenmotivation und -erledigung in der Grundschule

Im Hausaufgabenmodell nach Trautwein und Köller (2003) wird nicht nur die Hausaufgabenerledigung (wie viel, wie lange) in Hinblick auf mögliche Wirkungen untersucht, sondern ein Hausaufgabenprozess beschrieben, in dem die hausaufgabenbezogene Motivation der Schüler*innen, basierend auf einem Erwartung-Wert Modell, im Fokus steht. Dabei wird die Hausaufgabenerledigung unter dem Aspekt selbstregulierten Lernens diskutiert. Hausaufgaben (und andere Formen des eigenständigen Lernens) gelten demnach als wichtige Gelegenheit um selbstreguliertes Lernen zu lernen, die Fähigkeit zum selbstregulierten Lernen wiederum stellt auch eine wichtige Voraussetzung einer erfolgreichen (Haus-)aufgabenerledigung dar.
Für die Grundschule sind die Wirkungszusammenhänge des Modells bisher nicht untersucht. Dabei stellt insbesondere die Hypothese, dass Hausaufgaben dann besonders positive Effekte auf den Lernerfolg haben, aber auch die Erledigungsmotivation insgesamt besonders hoch ist, wenn Schüler*innen wenig Kontrolle erfahren (durch Eltern und Lehrkräfte), den Nutzen der Aufgabenerledigung erkennen, sich wirksam in der Bearbeitung der Aufgaben erleben und eigenständig, unter Anwendung verschiedener Strategien zum selbstregulierten Lernen, arbeiten können, diese Population vor eine besondere Herausforderung.

Selbstkonzeptentwicklung in der Grundschule

Selbstkonzeptentwicklung
Im Rahmen der PERLE Studie wurden das akademische Selbstkonzept von Grundschüler*innen über vier Schuljahre, wenige Wochen nach der Einschulung, in vier Domänen längsschnittlich erfasst. Diese Datengrundlage erlaubt die Anwendung elaborierter Methoden zur längsschnittlichen Analysen der Selbstkonzeptentwicklung in der Grundschule (u. a. Wachstumskurvenmodelle) und ergänzende Studien zur Überprüfung der Replizierbarkeit bestimmter Effekte zur Selbstkonzeptentwicklung für Grundschüler*innen die bisher für Schüler*innen der Sekundarstufe vielfach bestätigt wurden (bspw. Big-Fish-Little-Pond-Effect, Internal/ External Frame of Reference Model).

Domänenspezifität des Selbstkonzepts im Sachunterricht

Der Sachunterricht verfolgt zwei Ziele: Zum einen wird insbesondere für die naturwissenschaftlichen Inhaltsbereiche des Sachunterrichts gefordert, dass wichtige leistungsbezogene Grundlagen für die weiterführende Schule geschaffen werden. Zum anderen wird gleichzeitig die Vielperspektivität des Faches betont (GDSU, 2013). Ausgehend von Studien pädagogisch-psychologischer Selbstkonzeptforschung kann jedoch vermutet werden, dass eine vielperspektivische Unterrichtsorganisation, in der Fachkontexte nicht transparent kommuniziert werden, die Ausbildung domänenspezifischer Selbstkonzepte erschweren (u.a. Jansen, et al., 2014).
Im Rahmen einer multi-kohorten Längsschnittstudie soll untersucht werden, ob sich das Selbstkonzept von Schüler*innen im dritten und vierten Schuljahr fachperspektivisch erfassen, oder sich lediglich ein generalisiertes Selbstkonzept identifizieren lässt.

Kooperationspartner*innen: (Jun.) Prof. Dr. Katrin Gabriel, GU Mainz / Projekt PERLE, Universität Kassel

Belastung und Bewältigung bei Lehrer*innen

Beanspruchung, Bewältigung und Erfolg in der zweiten Phase der Lehrer*innenbildung
Im Rahmen einer multi-kohorten Studie mit vier Messzeitpunkten wird untersucht, wie sich das Belastungserleben und die Selbstwirksamkeitserwartung angehender Lehrkräfte in der zweiten Ausbildungsphase im Laufe des Vorbereitungsdienstes verändert, welche personenbezogene Merkmale (u. a. Leistungsmaße, Einstellungen gegenüber Hilfesuche, Zielorientierungen, Attributionsmuster und Unterrichtshandeln) hierbei eine Rolle spielen und inwiefern Interaktionen zur wahrgenommenen sozialen Unterstützung, insbesondere durch die Ausbilder, diese beeinflussen.

Kooperationspartner*innen: Dr. Timo Nolle*, Dr. Elke Döring-Seipel*, Schulamt Hessen, Zentrum für Lehrerbildung Universität Kassel.
*Universität Kassel


Unterrichtsstörungen in der Grundschule – Belastungserleben und Bewältigungs-strategien bei Lehrkräften und Schüler*innen
Als eine Quelle lehrerbezogener Belastung gelten Disziplinprobleme im Klassenzimmer bzw. ein ungünstiges Classroom Managment. Ob Schüler*innen bei Unterrichtsstörungen ebenfalls Belastungsreaktionen zeigen, liegen bisher kaum Untersuchungen vor.
Das zentrale Ziel der Arbeit besteht darin, zu untersuchen, wie sich (1) die Wahrnehmung von Unterrichtsstörungen zwischen Grundschullehrkräften und Schülerschaft unterscheidet und zu welchen Formen und (2) zu welcher Intensität psychischen und physischen Belastungserlebens diese bei den Akteursgruppen führen. Zudem soll (3) erfasst werden, wie beide Akteursgruppen mit dem Erleben von Unterrichtsstörungen umgehen.

Promotionsprojekt Herr Dr. cand. Martin van Wickeren

Bedingungsfaktoren mathematikbezogener Prüfungs- und Leistungsangst

Prüfungsangst ist seit Jahren als motivationshinderlicher und leistungshemmender Faktor im schulischen Kontext bekannt (Götz et al., 2004; Hembree, 1990; Pekrun & Götz, 2006). Neben Auswirkungen auf die Performanz spielt auch die Beeinträchtigung kindlicher Lebensqualität und emotionaler Befindlichkeit eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang (Pixner & Kaufmann, 2013). Während negative Zusammenhänge mit der Leistungsentwicklung und psychischen Aspekten bekannt sind, wurden Aspekte der sozialen Herkunft bislang nicht in Betracht gezogen. Darüber hinaus gibt es kaum Untersuchungen, welche die (längsschnittliche) Entwicklung von Prüfungsangst eruieren.

Promotionsprojekt Frau Dr. cand. Anna Jonberg / Kooperation mit Projekt PERLE (Universität Kassel)

Entwicklung von Unterrichtskonzepten zum Lesen lernen im Englischunterricht der Grundschule (EULE)

Im Rahmen des Projekts sollen Studierende der Studiengänge des Master of Education mit dem Ziel Grundschullehramt lernen, ihr theoretisches Wissen zur sprachwissenschaftlichen Analyse von Texten, zu fachdidaktischen Ansätzen des lernförderlichen Lesens von Kinderliteratur sowie ihr bildungswissenschaftliches Wissen zu Individualisierung und Diagnose in praxisorientierten Projekten anzuwenden, um Lehrangebote zum Lesen Lernen im Englischunterricht der Grundschule zu entwickeln und zu evaluieren.
Das Projekt wird im Kontext der BMBF - Qualitätsoffensive Lehrerbildung gefördert (erste Projektphase 2015 bis 2018) und hat dadurch eine hochschuldidaktische Relevanz. Allerdings sollen auch weitergehende Fragen zur Entwicklung professionsbezogener Expertise auf Seiten der Studierenden und zur Entwicklung der Lesefähigkeiten der Schüler*innen in der Fremdsprache Englisch, aber auch in Deutsch beantwortet werden.

Kooperationsparter*innen: Prof. Dr. Carsten Breul (Anglistik: Kontrastive Linguistik), Prof. Dr. Bärbel Diehr (Didaktik des Englischen), Jun.-Prof. Dr. Stefanie Frisch (Didaktik des Englischen)

Hompage EULE


Projekt zur Förderung neu zugewanderter Kinder

Viele Schulen stehen vor der Herausforderung neu zugewanderte Kinder bei der Integration zu unterstützen. In NRW werden neu zugewanderte Kinder überwiegend in „Seiteneinsteiger-klassen“ beschult (Röhner, 2017), wodurch ihnen nur wenige Möglichkeiten zum Kontakt mit Mitschüler*innen der Aufnahmegesellschaft ermöglicht werden. Dabei sind Freundschafts-entwicklungen im sozialen Umfeld der Aufnahmegesellschaft für eine soziokulturelle und psychologische Integration von migrierten Kindern besonders förderlich. Hier setzt das inklusive Förderprojekt an, welches über den schulisch-unterrichtlichen Kontext hinaus Begegnungs- und Kommunikationsfelder in durchmischten Gruppen (neu zugewanderte, „deutsche“ und mehrsprachige Kinder) in Bewegungs- und Spiel AG’s ermöglicht. Dazu werden Studierenden im Rahmen eines Seminars im bildungswissenschaftlichen Modul „Heterogenität und individuelle Förderung“ zu Trainingsleitern geschult, das Seminar schließen sie mit Durchführung einer pädagogisch-didaktisch qualifizierten Fallarbeit sowie einer theoriegeleiteten Fallstudie ab. Das Vorhaben wird mit Hilfe von Testverfahren u.a. zur Sprachkompetenz und Videoanalysen zur Rekonstruktion der sozialen Interaktionen zwischen den Kindern, wissenschaftlich evaluiert.

Promotionsprojekt Frau Dr. cand. Samira Salem / Kooperation mit Prof. Dr. Charlotte Röhner (Universität Frankfurt)


Lehre

Studentische Forschungsprojekte und Masterarbeiten

Wir betreuen insbesondere Forschungsprojekte zu verschiedenen Themen rund um das "Lehren und Lernen in der Grundschule". Spezielle Forschungsinteressen der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entnehmen Sie bitte deren persönlicher Homepage (siehe TEAM der AG Grundschulforschung). Diese unterstützen Sie auch dabei, ein für Ihr Forschungsprojekt passendes Begleitseminar auszuwählen. Wenn Sie Interesse daran haben, ihr Forschungsprojekt in der AG Grundschulforschung zu schreiben, wenden Sie sich bitte per Mail an eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter. Diese vereinbaren dann einen Termin mit Ihnen, in dem wir Ihre ersten Ideen besprechen und mögliche weitere Schritte planen.

Spezielle Bildungswissenschaften im Kombinatorischen Bachelor