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Prof. Dr. Jasmin Decristan
(Leitung)

Bettina Sattler
(Sekretariat)

Enkeleta Shtërbani
(Wissenschaftliche Mitarbeiterin)


Dr. Svenja Rieser
(Wissenschaftliche 
Mitarbeiterin)
Elisa Waldhoff
(Wissenschaftliche
Mitarbeiterin)

 

 

 

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Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

Der Arbeitsbereich „Schulische Interventionsforschung bei besonderen pädagogischen Bedürfnissen“ untermauert die multiperspektivische Ausrichtung des Instituts für Bildungsforschung – Forschung und Lehre sind an der Schnittstelle aus pädagogisch-psychologischen und sonderpädagogischen Themenfeldern angesiedelt.

Die Forschungsfragen des Arbeitsbereichs setzen an den Ebenen Schule und Lehrerprofessionalisierung an und beziehen Wirkungen auf die Unterrichtsgestaltung bis hin zu den Schülerinnen und Schülern in Klassen mit ein. Bei den Wirkungsfragen wird stets auch eine differenzielle Perspektive eingenommen und untersucht, wie Schülerinnen und Schüler, vor allem mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen, im Rahmen von Schule und Unterricht gefördert werden können und inwieweit Professionalisierungsmaßnahmen Entwicklungsprozesse in Schule und Unterricht voranbringen können.

Der methodische Schwerpunkt liegt in der quantitativ-empirischen Bildungsforschung, vor allem im Bereich der Konzeption, Durchführung und Evaluation umfangreicherer Interventionsstudien. Um die Umsetzung (Implementation) und die Wirkungen von Lehr-Lernarrangements eingehender erfassen und verstehen zu können, kommen neben Befragungen auch Videographierungen zum Einsatz.

Als eine wesentliche Gelingensbedingung für Interventionsstudien müssen die Inhalte auch an den Bedarfen der Bildungspraxis ansetzen und die Perspektive der Bildungsakteure (vor allem Lehrkräfte) mit berücksichtigen. In Ergänzung und Erweiterung durch wissenschaftlich erprobte Maßnahmen können hieraus neue, wirksame und praxisrelevante Unterrichtskonzepte entwickelt und evaluiert werden.

Diese Schwerpunkte wollen wir nun im Rahmen des Aufbaus der neu gegründeten Abteilung angehen – sprechen Sie uns bei Fragen oder Interesse an gemeinsamen Aktivitäten gerne an!

Publikationen

2018 / im Druck

Decristan, J. & Hardy, I. (im Druck). Adaptive Unterrichtsmethoden im Kontext heterogener Lerngruppen: Wirkungen im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Grundschule. Beitrag im Tagungsband „Individualisierung von Unterricht: Transformationen – Wirkungen – Reflexionen“ von K. Rabenstein, K. Kunze, M. Martens, T.-S. Idel & M. Proske. Klinkhardt Verlag.

Hartmann, U. & Decristan, J. (im Druck). Learning mechanisms at the boundary of educational research and school practice. Teaching and Teacher Education.

Hasselhorn, M., Decristan, J. & Klieme, E. (im Druck). Individuelle Förderung. In O. Köller, M. Hasselhorn, F. W. Hesse, K. Maaz, J. Schrader, H. Solga, C. K. Spieß & K. Zimmer (Hrsg.), Das Bildungswesen in Deutschland: Bestand und Potenziale. Bad Heilbrunn: UTB/Klinkhardt.

Hondrich, L., Decristan, J., Hertel, S. & Klieme, E. (im Druck). Formative Assessment and motivation: the mediating role of perceived competence. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft.

Stahns, R. & Rieser, S. (2018). Qualität des Leseunterrichts in vierten Klassen in der Grundschule unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit. Ergebnisse der Lehrkräftebefragung von IGLU 2011. Zeitschrift für Grundschulforschung, 11(1), 131–145. doi: doi.org/10.1007/s42278-018-0007-3

Tillmann, K., Sauerwein, M., Hannemann, J. D., Decristan, J., Lossen, K. & Holtappels, H. G. (im Druck). Förderung der Lesekompetenz durch Teilnahme an Ganztagsangeboten? – Ergebnisse der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) zum Zusammenhang von Teilnahme an lesebezogenen Angeboten im Ganztag und Entwicklung der Lesekompetenz. In M. Schüpbach, L. Frei & W. Nieuwenboom, Tagesschulen (S. 289–307). Wiesbaden: Springer VS.

 

2017

Decristan, J., Fauth, B., Kunter, M., Büttner, G., & Klieme, E. (2017). The interplay between class heterogeneity and teaching quality in primary school. International Journal of Educational Research, 86, 109–121. doi:10.1016/j.ijer.2017.09.004

Decristan, J., Hardy, I., Klieme, E., Büttner, G., Hertel, S., Kunter, M., & Lühken, A. (2017). Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht. In U. Hartmann, M. Hasselhorn, & A. Gold (Hrsg.), Entwicklungsverläufe verstehen - Individuelle Förderung wirksam gestalten. Forschungsergebnisse des Frankfurter IDeA-Zentrums (S. 312–326). Stuttgart: Kohlhammer.

Decristan, J. & Jude, N. (2017). Kategorie Schulleistung. In Bohl, T., Budde, J. & Rieger-Ladich, M. (Hrsg.), Studienbuch Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht (S. 109–122). Stuttgart: UTB.

Gräsel, C., Decristan J. & König, J. (2017). Adaptiver Umgang mit Heterogenität im Unterricht. Unterrichtswissenschaft, 45(4), 195–206.

Rauch, D., Decristan, J., Reitenbach, V. & Schastak, M. (2017). Familiäre Sprachnutzung und Leseverstehen von Grundschulkindern mit türkischem Migrationshintergrund. Empirische Pädagogik, Themenheft „Bildung und Integration - Sprachliche Kompetenzen, soziale Beziehungen und schulbezogene Zufriedenheit“ (Hrsg. N. McElvany & A. Sander), 17(4), 374–389.

Schastak, M., Reitenbach, V., Rauch, D. & Decristan, J. (2017). Türkisch-deutsch bilinguale Interaktion beim Peer-Learning in der Grundschule: Selbstberichtete Gründe für die Annahme oder Ablehnung bilingualer Interaktionsangebote. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 20(2), 213–235. doi:10.1007/s11618-017-0735-5

Stahns, R., Rieser, S. & Lankes, E.-M. (2017). Unterrichtsführung, Sozialklima und kognitive Aktivierung im Deutschunterricht in vierten Klassen. In Hußmann, A.; Wendt, H.; Bos, W.; Bremerich-Vos, A.; Kasper, D.; Lankes, E.-M.; McElvany, N.; Stubbe, T. C. & Valtin, R. (Hrsg.), IGLU 2016 Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich. Münster: Waxmann.

 

2016

Decristan, J. & Hartmann, U. (2016). Das Projekt „wissenschaf(f)tpraxis“. Guter Unterricht im Dialog zwischen Bildungsforschung und Schulpraxis. Lernende Schule, 73, 17–19.

Decristan, J. & Jude, N. (2017). Kategorie Schulleistung. In Bohl, T., Budde, J. & Rieger-Ladich, M. (Hrsg.), Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht (S. 109–122). Stuttgart: UTB.

Decristan, J. & Klieme, E. (2016). Bildungsqualität und Wirkung von Angeboten in der Ganztagsschule. Einführung in den Thementeil. Thementeil „Bildungsqualität und Wirkung von Angeboten in der Ganztagsschule“ (Hrsg. J. Decristan & E. Klieme), Zeitschrift für Pädagogik, 62(6), 757–759.

Decristan, J., Kunter, M., Fauth, B., Büttner, G., Hardy, I., & Hertel, S. (2016). What role does instructional quality play for elementary school children’s science competence? –A focus on students at risk. Special Issue “Children at risk of poor educational outcomes” (Eds. M. Kunter, & M. Hasselhorn) of the Journal of Educational Research Online, 8(1), 66–89.

Hartmann, U., Decristan, J. & Klieme, E. (2016). Unterricht als Feld evidenzbasierter Bildungspraxis? Herausforderungen und Potenziale für einen wechselseitigen Austausch von Wissenschaft und Schulpraxis. Sonderheft zu „Empirische Bildungsforschung. Der kritische Blick und die Antwort auf die Kritiker“ (Hrsg. J. Baumert & K.-J. Tillmann), Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 19(1), 179–199. doi:10.1007/s11618-016-0712-4

Klieme, E., Decristan, J., Holtappels, H.G., Stecher, L. & Rauschenbach, T. (2016). Ganztagsangebote unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung. Schulverwaltung Bayern, 39, 196–198. 

Klieme, E., Decristan, J., Holtappels, H.G., Stecher, L. & Rauschenbach, T. (2016). Ganztagsangebote unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung. Schulverwaltung Hessen/ Rheinland-Pfalz, 21, 200–202.

Rieser, S., Naumann, A., Decristan, J., Fauth, B., Klieme, E., & Büttner, G. (2016). On the connection between teaching and learning: Linking teaching quality and metacognitive strategy use in primary school. British Journal of Educational Psychology, 86(4), 526–545. doi:10.1111/bjep.12121

Seiz, J., Decristan, J., Kunter, M. & Baumert, J. (2016). Differenzielle Effekte von Klassenführung und Unterstützung für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund? Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 30(4), 237–249. doi:10.1024/1010-0652/a000186

 

2015

Büttner, G., Decristan, J. & Adl-Amini, K. (2015). Kooperatives Lernen in der Grundschule. In Ch. Huf & I. Schnell (Hrsg.), Inklusive Bildung in Kita und Grundschule (S. 207–220). Stuttgart: Kohlhammer.

Decristan, J., Hondrich, A. L., Büttner, G., Hertel, S., Klieme, E., Kunter, M., Lühken, A., Adl-Amini, K., Djakovic, S.-K., Mannel, S. & Hardy, I. (2015). Impact of additional guidance in science education on primary students’ conceptual understanding. The Journal of Educational Research, 108, 358–370. doi:10.1080/00220671.2014.899957. Impact Factor 2013: 1.282

Decristan, J. & Klieme, E. (2015). Individuelle Förderung und Differenzierung im inklusiven Unterricht. In K. Seifried, S. Drewes & M. Hasselhorn (Hrsg.), Handbuch Schulpsychologie – Psychologie für die Schule (S. 350–359). Stuttgart: Kohlhammer Verlag.

Decristan, J., Klieme, E., Kunter, M., Hochweber, J., Büttner, G., Fauth, B., Hondrich, A. L., Rieser, S., Hertel, S. & Hardy, I. (2015). Embedded formative assessment and classroom process quality: How do they interact in promoting students’ science understanding? American Educational Research Journal, 52(6), 1133–1159. doi:10.3102/0002831215596412doi:10.3102/0002831215596412. Impact Factor 2013: 2.157

Fauth, B., Decristan, J., Rieser, S., Büttner, G. & Klieme, E. (2015). Urteile zur Unterrichtsqualität von Grundschüler/innen: Mehr als „Ich mag meine Lehrerin?. Jahrbuch Grundschulforschung, 20, 157–162.

 

2014

Adl-Amini, K., Decristan, J., Hondrich, A. L. & Hardy, I. (2014). Umsetzung von peer-gestütztem Lernen durch Lehrkräfte im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Grundschule. Zeitschrift für Grundschulforschung, 7(2), 74–87.

Decristan, J. & Klieme, E. (2014). Ziele und Maßnahmen individueller Förderung. In U. Erdsiek-Rave & M. John-Ohnesorg (Hrsg.), Individuell Fördern mit multiprofessionellen Teams (S. 27–30). Schriftenreihe des Netzwerk Bildung. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung.

Decristan, J., Naumann, A., Fauth, B., Rieser, S., Büttner, G. & Klieme, E. (2014). Heterogenität in Schülerleistungen in der Grundschule: Bedeutung verschiedener Leistungsindikatoren und Bedingungsfaktoren für die Einschätzung durch Lehrkräfte. Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 46, 181–190. doi:10.1026/0049-8637/a000115 Impact Factor 2013: 0.727

Fauth, B., Decristan, J., Rieser, S., Klieme, E. & Büttner, G. (2014). Student ratings of teaching quality in primary school: dimensions and prediction of student outcomes. Learning and Instruction, 29, 1–9. doi:10.1016/j.learninstruc.2013.07.001. Impact Factor 2013: 3.079

Fauth, B., Decristan, J., Rieser, S., Klieme, E. & Büttner, G. (2014). Die Qualität von Grundschulunterricht aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und externen Beobachtern: Zusammenhänge zwischen den Perspektiven und Vorhersage von Lernerfolg. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 28, 127–137. doi:10.1024/1010-0652/a000129

 

2013

Rieser, S., Fauth, B., Decristan, J., Klieme, E. & Büttner, G. (2013). The connection between primary school students’ self-regulation in learning and perceived teaching quality. Journal of Cognitive Education and Psychology, 12(2), pp. 138–156. Special Issue, Section Fostering Self-Regulated Learning: Intervention and Integration into Regular Teaching. doi:10.1891/1945-8959.12.2.138

Salzer, S., Streeck, U., Jaeger, U., Masuhr, O., Warwas, J., Leichsenring, F. & Leibing, E. (2013). Patterns of interpersonal problems in borderline personality disorder. The Journal of Nervous and Mental Disease, 201, 94–98. doi: 10.1097/NMD.0b013e3182532b59, Impact Factor 2012: 1.682

 

2012

Büttner, G., Warwas, J. & Adl-Amini, K. (2012). Kooperatives Lernen und Peer Tutoring im inklusiven Unterricht. Zeitschrift für Inklusion, 1-2. (Online unter: http://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion)

 

2011

Hardy, I., Hertel, S., Kunter, M., Klieme, E., Warwas, J., Büttner, G. & Lühken, A. (2011). Adaptive Lerngelegenheiten in der Grundschule: Merkmale, methodisch-didaktische Schwerpunktsetzungen und erforderliche Lehrerkompetenzen. Zeitschrift für Pädagogik, 57, Themenheft Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht (Hrsg.: S. Hertel, J. Warwas & E. Klieme), 819–833.

Hertel, S., Warwas, J. & Klieme, E. (2011). Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht. Einleitung in den Thementeil. Zeitschrift für Pädagogik, 57, Themenheft Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht (Hrsg.: S. Hertel, J. Warwas & E. Klieme), 803–804.

Klieme, E. & Warwas, J. (2011). Konzepte der Individuellen Förderung, Zeitschrift für Pädagogik, 57, Themenheft Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht (Hrsg.: S. Hertel, J. Warwas & E. Klieme), 805–818.

Warwas, J., Hertel, S. & Labuhn, A. S. (2011). Kontextuelle und individuelle Bedingungsfaktoren für den Einsatz von adaptiven Unterrichtsformen im Grundschulunterricht, Zeitschrift für Pädagogik, 57, Themenheft Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten im Grundschulunterricht (Hrsg.: S. Hertel, J. Warwas & E. Klieme), 854–867.

Warwas, J. & Kunter, M. (2011). Individuelle Förderung in heterogenen Klassen. Forschung Frankfurt, 29, 14–15.

Warwas, J., Watermann, R. & Szczesny, M. (2011). Zur Validität retrospektiv erfasster Schulformwahlmotive bei Schülerinnen und Schülern an allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien. In C. Tarnai (Hrsg.), Sozialwissenschaftliche Forschung in Diskurs und Empirie (S.87–101). Münster: Waxmann Verlag.

 

2010 und früher

Salzer, S., Leibing, E., Jakobsen, T., Rudolf, G., Brockmann, J., Eckert, J., Huber, D., Klug, G., Henrich, G., Grande, T., Keller, W., Kreische, R., Biskup, J., Staats, H., Warwas, J. & Leichsenring, F. (2010). Patterns of interpersonal problems and their improvement in depressive and anxious patients treated with psychoanalytic psychotherapy. Bulletin of the Menninger Clinic, 74(4), 283–300. Impact Factor 2012: 0.62

Salzer, S., Streeck, U., Jaeger, U., Masuhr, O., Warwas, J., Leichsenring, F. & Leibing, E. (2010). Der Zusammenhang von interpersonalen Subtypen und der Veränderung interpersonaler Probleme am Beispiel stationärer Psychotherapiepatienten. Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, 56(2), 191–206. Impact Factor 2012: 1.15

Warwas, J., Watermann, R., Nagy, G. & Hasselhorn, M. (2009). Zum Einfluss von beruflichen Interessen und Selbstkonzept sowie gewähltem Kursniveau auf Leistungsentwicklungen in Mathematik und Englisch. Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 31(2), 397–418. Online: http://rsse.elearninglab.org/wp-content/uploads/2012/12/SZBW_9.2_Varia_Warwas.pdf

Warwas, J., Nagy, G., Watermann, R. & Hasselhorn, M. (2009). The relations of vocational interests and mathematical literacy: On the predictive power of interest profiles. Journal of Career Assessment, 17(4), 417–438. DOI: 10.1177/1069072709339284 Impact Factor 2011: 1.603

Warwas, J., Watermann, R. & Hasselhorn, M. (2009). Leistungsentwicklungen in Mathematik und Englisch im ersten Jahr an einem Fachgymnasium. Unterrichtswissenschaft, 37(1), 2–16. 

Ernst, S., Warwas, J. & Kirsch-Auwärter, E. (2005). wissenstransform – Wissensmanagement in gleichstellungsorientierten Netzwerken. Münster: Lit-Verlag.

 

 

 

Projekte

Laufende Projekte

meRLe – „Förderung der Deutsch-Lesekompetenz durch mehrsprachigkeitssensibles Reziprokes Lehren im Grundschulunterricht“

 

„Adaptivität und Unterrichtsqualität im individualisierten Unterricht“ - Projekt der Robert Bosch Stiftung

 

Abgeschlossene Projekte

BiPeer – „Förderung der Deutsch-Lesekompetenz bilingualer Grundschüler durch Peer-Learning“

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IGEL – „Individuelle Förderung und adaptive Lern-Gelegenheiten in der Grundschule“

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„wissenschaf(f)tpraxis – was ist guter Unterricht?“

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Studentische Forschungsprojekte und Masterarbeiten

Sie können Ihre studentischen Forschungsprojekte bei allen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Lehrstuhls durchführen und schreiben. Ihre Masterarbeit wird in der Regel von promovierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Es werden ausschließlich empirische Forschungsprojekte und Masterarbeiten vergeben. Gerne können Masterarbeiten auf studentischen Forschungsprojekten aufbauen.

Sprechen Sie die grundsätzliche thematische Ausrichtung Ihrer Arbeit immer frühzeitig mit uns ab. Eine empirische Arbeit nimmt mehr Zeit in Anspruch als eine Hausarbeit. Für Masterarbeiten empfiehlt es sich bspw. schon ein Jahr im Voraus mit uns Kontakt aufzunehmen. Bitte beachten Sie, dass studentische Forschungsprojekte erst wieder ab dem Wintersemester 2018/19 betreut werden können.

Eine aktuelle thematische Übersicht für studentische Forschungsprojekte und Masterarbeiten finden Sie im Folgenden:

 

Welche Themen stehen aktuell zur Verfügung?

 

Differenzierungskonzepte zum Umgang mit Heterogenität in der Grundschule

Start: 04/2018

Betreuung: Enkeleta Shterbani

Anzahl möglicher Arbeiten: max. 5

Projektkontext: „Adaptivität und Unterrichtsqualität im individualisierten Unterricht“

In den studentischen Arbeiten soll der Teilfrage nachgegangen werden, wie und welche Differenzierungskonzepte zum Umgang mit Heterogenität in der aktuellen Grundschulpraxis verankert sind und wie man diese mit erziehungs-/bildungswissenschaftlichen Theorien und Einteilungen (z.B. Klafki & Stöcker) in Beziehung setzen kann. Als Kern der Arbeit sollen zwei kurze Interviewleitfäden entworfen werden, mit denen Lehrkräfte und Schulleitungen interviewt werden.

 

Testbasierte Erfassung von Lesestrategien von Grundschulkindern

Start: 04/2018

Betreuung: Jasmin Decristan / Elisa Waldhoff

Anzahl möglicher Arbeiten: max. 5

Projektkontext: „Mehrsprachigkeitssensibles Reziprokes Lehren“

Lesestrategien sind eine Schlüsselkompetenz für gelungene Bildungslaufbahnen. Neben bspw. „Wörter klären“ oder „Fragen formulieren“ stellt „Zusammenfassen“ eine der zentralen Lesestrategien dar. Oftmals wird der Einsatz von Strategien über Fragebögen erfasst. Grade im Grundschulbereich wird die Validität aber oft angezweifelt. Im Forschungsprojekt soll deshalb ein Kodierschema zur Erfassung der Strategie „Zusammenfassen“ herangezogen werden und die Geeignetheit dieses Schemas für verschiedene Textarten untersucht werden. 

 

Motivation zur Teilnahme an Lehrerfortbildungen

Start: 04/2018

Betreuung: Jasmin Decristan / Elisa Waldhoff

Anzahl möglicher Arbeiten: max. 5

Projektkontext: „Mehrsprachigkeitssensibles Reziprokes Lehren“ 

Im Projekt meRLe werden Fortbildungen konzipiert, die darauf abzielen, dass Lehrkräfte Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund erlauben, beim Lernen auch auf ihre Herkunftssprachen zurückzugreifen. Dabei ist selbstverständlich, dass die Lehrkraft nicht alle Sprachen auch selbst spricht. In den studentischen Arbeiten soll erforscht werden, welche Hindernisse Lehrkräfte hierbei erleben und was sie sich für entsprechende Fortbildungsmaßnahmen wünschen würden. Als Kern der Arbeit soll ein kurzer Interviewleitfaden entworfen werden, mit dem Lehrkräfte interviewt werden.

 

Wie funktioniert kooperatives Lernen in der Grundschule?

Start: 04/2018

Betreuung: Svenja Rieser

Anzahl möglicher Arbeiten: 2-3

Projektkontext: „Individuelle Förderung und adaptive Lerngelegenheiten in der Grundschule“

In den studentischen Arbeiten soll erforscht werden, wie Grundschülerinnen und Grundschüler ihre Zusammenarbeit beim kooperativen Lernen organisieren. Dazu sollen transkribierte Gespräche von Drittklässlern aus einer kooperativen Lernphase mithilfe eines Kodiersystems ausgewertet werden. Kern der aktuellen Arbeiten ist die Anpassung und Erprobung eines existierenden Kodiersystems.

 

Wofür bekommt man eine gute mündliche Note?

Start: 04/2018

Betreuung: Svenja Rieser

Anzahl möglicher Arbeiten: 2-3

Die studentischen Arbeiten sind Teil der Vorbereitung eines größeren Forschungsprojekts zur mündlichen Beteiligung im Unterricht. Wir möchten herausfinden welche Kriterien Lehrkräfte zur Erteilung mündlicher Noten anlegen. Dazu sollen Lehrkräfte in Interviews befragt werden, welche Kriterien sie persönlich anlegen und wie sie diese gewichten. Kern der aktuellen Arbeiten ist die Entwicklung und Erprobung eines Interviewleitfadens zu diesem Thema.

 

 

Was sollte ich vor der ersten Kontaktaufnahme tun?

1. Sollen Sie grundsätzliches Interesse an einem der Themen haben, setzen Sie sich bitte vor dem ersten Sprechstundentermin mit den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens ernsthaft auseinander, um für sich einzuschätzen, ob Sie eine empirische Arbeit schreiben wollen und können.

Eine gute Orientierungsgrundlage ist (frei im Intranet der Universitätsbibliothek Wuppertal verfügbar):

Peters, J. H. & Dörfler, T. (2014). Abschlussarbeiten in der Psychologie und den Sozialwissenschaften. Planen, Durchführen und Auswerten. Hallbergmoos: Pearson, Kapitel 6-8.

2. Zusätzlich sollten Sie in der Lage sein, selbständig empirische Arbeiten in deutscher und englischer Sprache zu recherchieren und durchzuarbeiten. Die Universitätsbibliothek bietet regelmäßig und kostenlos Kurse zur Literaturrecherche und Literaturverwaltung für Anfänger und Fortgeschrittene an: https://www.bib.uni-wuppertal.de/de/kurse.html

 

Wie läuft die Betreuung ab? Welche Bedeutung hat das Kolloquium?

Die Betreuung der Arbeiten erfolgt in der Regel zu den Sprechstundenzeiten. Zur Begleitung findet jedes Semester ein Kolloquium statt. Das Kolloquium ist eine geschlossene Gruppe, das heißt, Sie klären erst die thematische Ausrichtung und Betreuung und nehmen dann auch am begleitenden Kolloquium teil (voraussichtlich montags von 10 bis 12 Uhr).

 

Schritt 1: Vorbesprechung

In einem ersten Treffen geht es zunächst darum, Ihre Ideen/Interessen im Kontext der angebotenen Themen zu besprechen und zu klären, ob wir grundsätzlich für Sie als Betreuerin/Betreuer in Frage kommen. Bitte bereiten Sie sich auf das Treffen vor, in dem Sie sich bereits eingehender damit beschäftigt haben, welche Inhalte Sie grundsätzlich gerne verfolgen möchten und wann Sie das Forschungsprojekt oder die Masterarbeit abgeben wollen.

 

Schritt 2: Forschungsfrage

Für den zweiten Termin bringen Sie ein kurzes Exposé (ca. 1 Seite) mit, das einen ersten Entwurf für Ihre Forschungsfragestellung und wie Sie diese herleiten wollen, ausgewählte Literaturquellen und einen Entwurf für Ihren Zeitplan enthält. Die Formulierung einer wissenschaftlichen Frage ist das Kernelement wissenschaftlichen Arbeitens. Sie sollten sich im Vorfeld eingehend überlegen, wie Sie diese schlüssig aus Theorie und Forschung ableiten können und wie Sie diese so konkretisieren können, dass sie auch durch Ihr Forschungsprojekt/Ihre Masterarbeit beantwortet werden kann. Das Gespräch dient dazu, Ihre Überlegungen und Ihren Zeitplan mit der Betreuerin/dem Betreuer gemeinsam abzustimmen.

Weiterführende Hinweise zur Formulierung der Fragestellung finden Sie in:

Peters, J. H. & Dörfler, T. (2014). Abschlussarbeiten in der Psychologie und den Sozialwissenschaften. Planen, Durchführen und Auswerten. Hallbergmoos: Pearson, S. 49-56. 

Schritt 3: Wissenschaftliches Arbeiten und Begleitung

Die weitere Betreuung der Arbeiten erfolgt in Absprache mit der Betreuerin/dem Betreuer. In jedem Semester wird begleitend ein regelmäßiges Kolloquium für alle Studierenden angeboten, die ihre Arbeit im Arbeitsbereich „Schulische Interventionsforschung bei besonderen pädagogischen Bedürfnissen“ anfertigen. Für das aktuelle Sommersemester 2018 ist dies https://wusel.uni-wuppertal.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=89658&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

Eine Orientierung für das Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten ist (frei im Intranet der Universitätsbibliothek Wuppertal verfügbar):

Peters, J. H. & Dörfler, T. (2015). Abschlussarbeiten in der Psychologie und den Sozialwissenschaften. Schreiben und Gestalten. Hallbergmoos, Pearson.