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 Schulische Sozialisationsforschung

 

Jun.-Prof. Dr. Miriam Schwarzenthal (Leitung)Heike Schröder (Sekretariat/Assistenz)

 

 

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Forschungsschwerpunkte

Die Schule ist ein zentraler Sozialisationskontext für Jugendliche. Diese erwerben hier nicht nur akademische Kompetenzen, sondern auch soziale Einstellungen und Verhaltensweisen. In einem Einwanderungsland wie Deutschland gehören Schulen zu den ersten Kontexten, in denen Jugendliche mit Peers unterschiedlicher kultureller und sozialer Hintergründe in Kontakt treten. Die Schule ist somit auch ein bedeutsamer Kontext für den Erwerb von Einstellungen und Verhaltensweisen gegenüber anderen kulturellen und sozialen Gruppen.

Die Forschung des Arbeitsbereichs konzentriert sich vor allem auf Sozialisation im Schulkontext, umfasst aber auch Sozialisation in weiteren wichtigen Kontexten wie den Peers und der Familie. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Umgang mit kultureller Vielfalt und sozialer Ungleichheit in der Gesellschaft

Forschungsthemen sind beispielsweise interkulturelle Kompetenz und ein kritisches Bewusstsein für soziale Ungleichheiten bei Jugendlichen und (angehenden Lehrkräften), das schulische Diversitätsklima, interkulturelle Sozialisation in Freundschaften und Diskriminierung im Schulkontext.

Zentral für die Forschung des Arbeitsbereichs ist eine ressourcenorientierte Perspektive auf kulturell vielfältige Schulen sowie ein interdisziplinärer Ansatz, welcher Theorien und Befunde aus der Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie, interkulturellen Psychologie und der Bildungswissenschaft verknüpft.

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