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Evaluation Eignungspraktikum NRW

Leitung und MitarbeiterInnen (Wuppertal):

Prof. Dr. Cornelia Gräsel
Jun.-Prof. Dr. Falk Radisch
Dr. Viola Hartung-Beck
Stephanie Niehoff

Studentische Hilfskräfte (Wuppertal):

Caterina Fröhlich
Katrin Ollhoff
Sabrina Klockhaus

Leitung und MitarbeiterInnen (Bochum):

Prof. Dr. Gabrielle Bellenberg
Dr. Christian Reintjes

 

Projektbeschreibung

Aufgrund der vom Ministerium für Schule und Weiterbildung prognostizierten Entwicklung der Beschäftigungsaussichten im Lehrerberuf bis zum Jahr 2025 sucht das Land Nordrhein-Westfalen qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer, die mit Engagement Schülerinnen und Schüler unterrichten möchten. Aus diesem Grund sollen die zukünftigen Lehramtsstudentinnen und -studenten in einem Eignungspraktikum die Gelegenheit bekommen, ihre persönliche Eignung für den Lehrerberuf zu erproben und angeleitet zu reflektieren. Da es sich um einen neuen und innovativen Teil der Lehrerausbildung handelt, ist das Land Nordrhein-Westfalen daran interessiert, bereits frühzeitig Informationen über Ablauf, Zielerreichung, Probleme und Verbesserungsansätze zu erhalten.

 

Zielstellung

Die Ziele der Evaluation sind, die Wirksamkeit und Akzeptanz des Eignungspraktikums bei allen  Beteiligten zu untersuchen und zu einer Weiterentwicklung der inhaltlichen Konzeption und Organisation des Eignungspraktikums beizutragen. 

Für beide Zielstellungen ist es notwendig, die Gruppen der Praktikantinnen und Praktikanten, Mentorinnen und Mentoren sowie Schulleitungen in ihren spezifischen Sichtweisen und Erfahrungen quantitativ zu untersuchen. Schwerpunktmäßig betrachtet das  Bochumer Projektteam die Sichtweisen und Erfahrungen der Praktikanten, während der Wuppertaler Projektpartner die Sichtweisen der Mentoren und Schulleitungen beforscht.

Die Untersuchung der Mentoren und Schulleitungen ergänzt die Perspektive der Praktikumsteilnehmenden um wertvolle Informationen. Über die Befragung der Mentorinnen und Mentoren wird der Fokus vor allem auf die Informations- und Vorbereitungsangebote für diese Personengruppen erweitert. Es ist ebenfalls vorgesehen, über diese Befragung Informationen zur Einschätzung der Materialien und Informationsquellen zu erhalten, die den Praktikumsteilnehmenden zur Verfügung stehen und diese auf die Eignungsgespräche vorbereiten sollen. Ein dritter Fokus liegt auf der Durchführung und Bewertung der Eignungsgespräche, die am Ende des Eignungspraktikums zwischen den Praktikanten und Mentoren bzw. Schulleitungen geführt werden. Die Schulleitungen eröffnen darüber hinaus die Perspektive auf die gesamte Schule. Der Fokus liegt hier vor allem auf Wirkungen und Ausstrahlungen, die das Eignungspraktikum auf die Praktikumsschulen insgesamt haben.

Weiterhin erhebt das Wuppertaler Projektteam im Rahmen eines qualitativ ausgerichteten Evaluationsteil mittels Einzel- bzw. Gruppeninterviews in zwei oder drei ausgewählten Schulen Gemeinsamkeiten und Differenzen innerhalb der unterschiedlichen Perspektiven der Schulleitungen, Mentorinnen und Mentoren und Praktikumsteilnehmenden. Innerhalb dieser Einzelfallstudien wird die Einzelschule als Falleinheit betrachtet und die Auswahl der befragten Personen an dieser Einheit ausgerichtet. Dazu werden die Schulleitungen und die Mentorinnen und Mentoren mittels problemzentrierten Interviews zu ihren spezifischen Sichtweisen, Problemen und Bewertungen des Eignungspraktikums anhand eines Leitfadens befragt.

Laufzeit: 12/2010 – 12/2011

Mittelgeber: Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und Bezirksregierung Düsseldorf