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Sachrechenaufgaben im Mathematikunterricht

Die Gestaltung von Aufgaben, die eine faire, zuverlässige und gültige Aussage über Fähigkeiten und Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern zulassen, ist im Rahmen der Erfassung schulischer Leistungen von hoher praktischer Relevanz. Neuere Forschungsbefunde aus dem englischsprachigen Raum weisen darauf hin, dass es manchen Schülerinnen und Schülern schwerer fällt, bestimmte mathematische Aufgaben zu lösen, obwohl sie von ihren Kenntnissen und Kompetenzen dazu in der Lage wären. Dies wird darauf zurückgeführt, dass sich bestimmte Schüler und Schülerinnen von den alltagsbezogenen Informationen in Sachaufgaben eher von der mathematischen Lösung ablenken lassen als andere. Diese Annahmen werden in ihrer Tendenz durch eigene Analysen der TIMSS-Daten unterstützt. In unserem Projekt möchten wir diese Überlegungen systematisch an Aufgabenreihen, die den Grad der „Ablenkung“ durch Alltagswissen variieren, überprüfen. Die Datenerhebungen werden an insgesamt 10 Grundschulen in Wuppertal durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden uns helfen, das Wissen über die optimale Gestaltung von Aufgaben zur Leistungsdiagnostik zu erweitern und damit auch die Lehrerausbildung an der Universität Wuppertal zu verbessern.

Projektleitung: Claudia Schuchart / Susanne Buch

Mitarbeiter: Sarah Piel (Projektkoordinatorin), Michael Rochnia