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Projekt

Schulische Leistungsbeurteilung als sozial-kognitiver Prozess: Können kognitive Heuristiken Urteilsfehler erklären und Verarbeitungsziele ihr Auftreten moderieren?

 

Leitung und Mitarbeiterinnen:
Prof. Dr. Cornelia Gräsel [Link]
Dipl.-Psych. Katrin Dünnebier
Aneta Kozlowski

Projektbeschreibung:
Im Rahmen des Projektes beschäftigen wir uns mit der schulischen Leistungsbeurteilung. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung, wie und unter welchen Bedingungen Urteilsfehler in der schulischen Leistungsbeurteilung entstehen. Dazu werden sozialpsychologische Theorien angewendet und für diesen pädagogischen Kontext spezifiziert und weiterentwickelt.
Unsere zentrale Annahme ist dabei, dass Lehrkräfte aufgrund jahrelanger Erfahrung über eine besondere Expertise verfügen, die es ihnen ermöglicht, die Leistungen von Schülerinnen und Schüler gut zu beurteilen. In unseren Forschungsarbeiten möchten wir genauer untersuchen, was erfahrene Lehrkräfte von Laien unterscheidet und zu welchem Zeitpunkt der Ausbildung bzw. der Berufstätigkeit diese Kompetenz erworben wird.

Unser Ziel ist es, spezielle Programme für die Lehreraus- und Weiterbildung zu entwickeln, die den Expertiseerwerb der Lehrkräfte unterstützen und damit einen Beitrag zur Verbesserung der schulischen Leistungsbeurteilung leisten. Das Projekt findet im Saarland und in Nordrhein-Westfalen statt. Dabei werden erfahrene Lehrer, Referendare, Studierende des Lehramtes sowie der Naturwissenschaften untersucht. Das Forschungsprojekt wird gemeinsam mit Prof. Dr. Sabine Krolak-Schwerdt (University of Luxembourg) durchgeführt.

Laufzeit: 2 Jahre, Beginn 01.06.07

Drittmittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft