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Projektleitung:

Prof. Dr. Friedrich Linderkamp,

Prof. Dr. Gino Casale

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Michael Krezmien, Prof. Dr. Sarah Fefer, Prof. Dr. Ian George Barron (University of Massachusetts, Amherst, USA)

Christina Willert (Schulamt Wuppertal)

Hedi Gies (Institut Trauma und Pädagogik, Mechernich)

 

Laufzeit: Januar 2022 – Dezember 2025

Finanzierung: BMBF-Projektskizze vom DLR positiv beurteilt; Vollantrag in Begutachtung

 

Traumatisierte Schüler*innen stellen im inklusiven Kontext eine große Herausforderung dar. Allerdings fehlt es im deutschsprachigen Raum zum einen an einer Bestandsaufnahme der Erfahrungen und Bedarfe von Lehrkräften, Schüler*innen und Eltern in Bezug auf den Umgang mit Traumata in der Inklusion. Zum anderen existieren keine evidenzbasierten Konzepte zur Diagnostik und Förderung bei traumatisierten Schüler*innen. Im Rahmen des Forschungsprojekts prüfen wir, a) die Erfahrungen und Bedarfe von Lehrkräften, Schüler*innen und Eltern in Bezug auf traumasensible Diagnostik und Förderung in inklusiven Schulen, b) inwiefern sich ein partizipativ entwickeltes integriertes System aus Methoden zur traumasensiblen Diagnostik und Förderung in inklusiven Schulen (TRAILS-System) implementieren lässt und c) welche Effekte sich in Bezug auf verschiedene Merkmale zeigen.
Primäre Zielgruppe dieses Projektes sind Schüler*innen an inklusiven Haupt-, Real- und Gesamtschulen, die aufgrund von traumatischen Fluchterfahrungen ein erhöhtes Risiko für psychische Störungen aufweisen sowie deren Lehrkräfte und Eltern. Die im Projekt entwickelten Methoden sollen Lehrkräften und Schüler*innen als Open Educational Resource (OER) kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Für die Studie wird eine randomisierte NRW repräsentative Stichprobe konstituiert.