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Partitzipation und Anerkennung in Response-to-Intervention (PARTI)

Leitung und MitarbeiterInnen (am Institut für Bildungsforschung, Wuppertal):

  • Prof. Dr. Cornelia Gräsel
  • Prof. Dr. Michael Grosche (Verbundleiter und Sprecher des Standorts Wuppertal)
  • Prof. Dr. Kathrin Fußangel
  • Prof. Dr. Christian Huber
  • Prof. Dr. Friedrich Linderkamp
  • Dr. Gino Casale
  • Markus Spilles

Projektbeschreibung

Verhaltensprobleme und Unterrichtsstörungen im inklusiven Unterricht stellen besondere Anforderungen an die professionellen Kompetenzen und die Kooperation von grundschul- und sonderpädagogischen Lehrkräften. Zudem werden Lernende mit solchen Verhaltensproblemen von ihren Mitschülerinnen und -schülern häufiger abgelehnt. Damit verhaltensauffällige Kinder besser am Unterricht teilnehmen können und auch von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern akzeptiert werden, bietet das Response-To-Intervention-Modell (RTI) eine enge Verknüpfung von Diagnostik und Förderung, um adaptive Unterstützungsformen zu implementieren.

Bislang berücksichtigt das RTI-Modell nicht, dass Grundschul- und sonderpädagogische Lehrkräfte gemeinsam effektiven und teilhabeorientierten inklusiven Unterricht planen und durchführen. In einem interdisziplinären Forschungsprojekt der Universitäten Wuppertal und Köln entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daher ein um Partizipation und Anerkennung erweitertes RTI-Modell (PARTI).

Die Forschenden entwickeln Fortbildungen und Coachings, an denen Teams aus Grundschullehrkräften und sonderpädagogischen Lehrkräften teilnehmen. Durch das gemeinsame Lernen im neu entwickelten PARTI-Modell bilden die Teams neue Kompetenzen der Kooperation, um inklusiv Lernende besser zu fördern. Die Lehrkräfte lernen, die neuen Kooperationsmodelle für ihre inklusive Unterrichtsplanung und -durchführung zu nutzen und sie für ihre jeweilige Schule anzuwenden. Bei der konkreten Umsetzung der gemeinsam entwickelten Impulse in den jeweiligen Schulen werden sie von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler begleitet.

Drittmittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung